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Leben & Werk

Die US-amerikanische Pop-Diva Madonna zählt unstrittig zu den Ikonen des späten 20. Jahrhunderts. Nicht nur ihre Musik, sondern auch die stetige Wandlung von Kleiderstil und Auftreten haben die Sängerin zu einer wegweisenden Figur im Musikgeschäft gemacht. Madonna Louise Ciccone kommt am 16. August 1958 in Bay City, Michigan, als Tochter italo-amerikanischer und franko-kanadischer Eltern zur Welt. 1976 erhält sie ein Tanz-Stipendium für die University of Michigan. Nach nur einem Semester bricht sie auf Anraten ihrer Lehrer das Studium ab und zieht nach New York, um professionell zu tanzen. Von 1979 an widmet sich die junge Frau jedoch lieber der Musik, 1982 unterschreibt sie beim Label Sire. Der Song „Everybody“ erreicht den dritten Platz der Billboard Dance Charts, bevor 1983 ihr Debüt-Album „Madonna“ erscheint. Stilisiert mit Rosenkränzen und Strapsen erschafft die Sängerin aus Michigan die Kunstfigur Madonna, eine verruchte Novizin mit blondiertem Haar. Das Album wird insgesamt fünfmal mit Platin ausgezeichnet. 1984 kommt mit „Like a Virgin“ der weltweite Durchbruch. Der Titelsong führt sechs Wochen lang die US Charts an. 1985 steht sie in dem Film „Desperately Seeking Susan“ vor der Kamera, absolviert ihre erste große Tournee und heiratet den Schauspieler Sean Penn (die medienwirksame Ehe ist von kurzer Dauer). 1986 erscheint „True Blue“ mit den Hits „La Isla Bonita“ und dem inhaltlich umstrittenen „Papa Don’t Preach“. 1989 folgt „Like A Prayer“, auf dem sich Titel wie „Like A Prayer“ oder „Cherish“ befinden – viele Kritiker bezeichnen das Album als das beste ihrer gesamten Laufbahn. In der Comic-Verfilmung „Dick Tracy“ setzt Madonna 1990 ihre Schauspielkarriere fort. Mit dem Titel „Vogue“ tritt sie im selben Jahr eine Tanz-Welle los. Kurz darauf wird die Single „Justify My Love“ zu einem Hit, das dazugehörige Video wird jedoch von MTV aus der Rotation genommen – zu pornografisch. Die Dokumentation „In Bed With Madonna“ erscheint 1991 und porträtiert den Star sowohl privat als auch auf Tournee. Mit dem Buch „Sex“ (begleitet vom Album „Erotica“, 1992) geht Madonna einen Schritt weiter: Das aufwendig fotografierte Werk zeigt die Sängerin in verschiedenen Posen nackt. Als Evita Perón erntet Madonna 1996 und 1997 nicht nur als Schauspielerin reichlich Lorbeeren, auch die Filmmusik zu „Evita“ verkauft sich millionenfach. 2002 singt Madonna den Titelsong zum James-Bond-Film „Die Another Day„, was jedoch kaum ausreicht, um die Presse für „American Life“ (2003) milde zu stimmen: Kreative Abnutzungserscheinungen der Übermutter des Pop, an der sich nun Nachwuchsstars wie Britney Spears und Christina Aguilera orientieren, werden hämisch ausgemacht. Im Alter von 47 Jahren veröffentlicht Madonna 2005 ihr neues Album „Confessions On A Dance Floor“. Die erste Single, „Hung Up“, schießt in 25 Ländern an die Spitze der Hitlisten.

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