Mackenzie Davis

Schauspielerin

Leben & Werk

Mackenzie Davis bezaubert seit ihrem Durchbruch im Jahr 2013 ganz Hollywood. Ihr Markenzeichen: die blauen durchdringenden Augen und das kurzgeschnittene blonde Haar. Bezaubern kann die zierliche Kanadierin auch in ihrem neuen Film „Tully“ als eine moderne Interpretation von „Mary Poppins“.

Eines kann man Mackenzie Davis auf jeden Fall zusichern: Einen guten Geschmack. Auf die Frage eines Reddit-Users, welcher Film sie inspiriert habe, Schauspielerin zu werden, antwortete die gebürtige Kanadierin mit „Beetlejuice“ von 1988. Die Fan-Sympathien hat sie damit ganz sicher auf ihrer Seite. Guten Geschmack hat Davis auch in ihrer bisherigen Rollenwahl bewiesen. Obwohl die Schauspielerin erst in vergleichsweise wenigen Filmen zu sehen war, beweist ihre Filmografie bereits ein gutes Gespür.

Jugend und Durchbruch als Schauspielerin

Geboren wurde Mackenzie Davis am 1. April 1987 in Vancouver, Kanada, wo sie auch ihre Jugend verbrachte. Erst für das Schauspielstudium an der Neighborhood Playhouse School of Theatre zog Davis nach New York, nach dem bestandenen Abschluss dann nach Los Angeles.

Das Jahr 2013 markiert den Durchbruch von Mackenzie Davis. Zwar konnte sie bereits im Jahr davor eine kleinen Nebenrolle in der Tragikomödie „Smashed“ von James Ponsoldt übernehmen. Im Mainstream ist sie jedoch erst mit ihrem Auftritt als Nicole in der Komödie „The F-Word – Von wegen nur gute Freunde!“ aus dem Jahr 2013 angekommen. Die smarte Rom-Com mit Daniel Radcliffe und Zoe Kazan war nicht nur ein Kritikerliebling, sondern auch beim Publikum erfolgreich.

Ebenfalls 2013 übernahm Davis darüber hinaus ihre erste Hauptrolle in dem Thriller „Bad Turn Worse“. Davis spielt darin ein Mädchen aus Texas, das hofft, der Enge ihrer Heimatstadt zu entkommen. Doch ihre Abschiedsfeier nimmt eine böse Wendung, als Sue und ihre Freunde bei einem Diebstahl erwischt und von der örtlichen Mafia erpresst werden. Das kleine und fiese Meisterstück der Debütregisseure Simon und Zeke Hawkins konnte zwar kein großes Publikum erreichen, bot Mackenzie Davis jedoch die Möglichkeit, ihre Wandelbarkeit zu beweisen.

Mackenzie Davis in „Halt and Catch Fire“

Gleichzeitig zum Erfolg auf der großen Leinwand, konnte sich Mackenzie Davis ab 2014 mit der Serie „Halt and Catch Fire“ auch auf dem kleinen Bildschirm etablieren. Während sie im selben Jahr noch in der Komödie „Für immer Single?“ zu sehen war, übernahm sie in „Halt and Catch Fire“ eine von drei Hauptrollen. Inhaltlich drehen sich die 40 Episoden der Serie um den Computer-Boom der 80er- und 90er-Jahre. Davis spielt darin die geniale Programmiererin Cameron Howe, die sich nicht nur in einer männlich dominierten Welt durchsetzen muss, sondern auch in einen Konflikt mit den Rollenmodellen ihrer Mutter gerät.

Die ist nicht nur bei Nerds sehr positiv aufgenommen worden. Mackenzie Davis hat sich nebenbei mit ihrer Darstellung der Programmiererin Cameron Howe einen festen Platz neben Lisbeth Salander aus der „Millennium Trilogie“ erkämpft.

Mackenzie Davis rettet Matt Damon

Inzwischen ist Mackenzie Davis auch im Blockbuster-Kino angekommen. Zwar bekleidet sie auch hier bisher nur Nebenrollen, von „Der Marsianer– Rettet Mark Watney“ (2015) über „Blade Runner 2049“ (2017) und „Tully“ (2018) ist jedoch eine deutliche Entwicklung zu immer größeren Rollen mit mehr Gewicht zu erkennen. Spielte Davis in dem Science-Fiction-Survival-Blockbuster „Der Marsianer“ noch eine Satellitenkontrolleurin, die einen vergleichsweise kurzen Auftritt hat, wäre Denis Villeneuves großartige „Blade Runner“-Fortsetzung ohne Davis nicht zu denken.

In „Blade Runner 2049“ spielt Mackenzie Davis die Replikantin Mariette, eine Prostituierte, die in einer der tragischsten Szenen des Filmes von Hauptfigur K (Ryan Gosling) genutzt wird, um sich eine Fantasie zu erfüllen. Davis gelingt es dabei, die Replikantin Pris (Daryl Hannah) aus dem Original täuschend echt zu imitieren und so eine visuelle Verbindung zwischen den beiden Filmen herzustellen, die für Fans mehr als nur ein Wiedererkennen ist.

Ähnlich überraschend ist Davis´ Auftritt auch in dem Familiendrama „Tully“ über eine überforderte Mutter, die dringend die Hilfe eines Kindermädchens braucht. Während Oscarpreisträgerin Charlize Theron für die Rolle der titelgebenden Mutter extra einige Kilo zugelegt hat, bezirzt Mackenzie Davis als ätherisches, elfengleiches Kindermädchen in einer modernen und realitätsnahen Interpretation des Disney-Klassikers „Mary Poppins“.

Mackenzie Davis privat

Über das Privatleben von Mackenzie Davis ist nur wenig bekannt. Fans können der Schauspielerin jedoch auf Instagram und Facebook folgen.

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