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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Lukas Haas war lange Jahre auf Rollen sensibler Teenager und auf sanfte Art gegen das etablierte Elternhaus rebellierende Schüler und Studenten abonniert. In einer Reihe von Independent-Produktionen und schwarzen Komödien konnte er sich seit Beginn des Milleniums von dem Rollentypus lösen und bewies seine Bandbreite als Slacker und Rockmusiker bis hin zur Darstellung des bei der Mutter wohnenden, „The Pin“ genannten Drogenlords, der als melancholischer Teufel mit Hinkefuß auf Manieren Wert legt und in dem Neo-Noir-Thriller „Brick“ (2005) den den Mord an seiner Ex-Freundin aufklärenden High-School-Außenseiter Joseph Gordon-Levitt verfolgt.

Lukas Haas war der in Puschen spazierende Soft-Rock-Sänger und Sohn von Bruce Willis in Alan Rudolphs Satire „Breakfast of Champions – Frühstück für Helden“ und der Sohn in Woody Allens „Alle sagen: I Love You„, der seinem liberalen Vater (Alan Alda) wegen seiner republikanischen politischen Einstellung Sorgen macht.

Lukas Haas wurde 1976 als Sohn der Drehbuchautorin Emily Tracy geboren und wurde, als er fünf Jahre alt war, von Talentsuchern im Kindergarten entdeckt. Er debütierte 1983 in Lynne Littmanns „Testament“ und wurde bekannt als Amish-Junge, der im Bahnhof von Chicago einen Mord beobachtet und in Peter Weirs „Der einzige Zeuge“ unter besonderem Schutz von Harrison Ford steht. Haas, der in Tim Burtons „Mars Attacks!“ auftrat, ähnelt im Aussehen „Spider-Man“ Tobey Maguire. Er spielte auch im Fernsehen, so in den „Indiana Jones Chronicles“ als Maler Norman Rockwell und 2001 in drei Episoden der Echtzeit-Thriller-Serie „24“ und war auf der Bühne an der Seite von Steve Martin in „Warten auf Godot“ zu sehen.

Seit 2005 hat Lukas Haas, der in rund 60 Filmen spielte, außer in „Brick“ in fünf Produktionen mitgewirkt: Als Rockmusiker Luke in Gus Van Sants „Last Days“ (der letzte Tag im Leben von Nirvana-Frontman Kurt Cobain), den schwarzen Komödien „The Darwin Awards“ (über skurrile Todesfälle) und „Garden of Eden“, Martha Coolidges Komödie „Material Girls“ (mit den Schwestern Hilary und Hailey Duff als reiche Erbinnen vor dem Nichts), David Arquettes Horrorfilm „The Tripper“ (auf einem Musikfestival wird eine Freundesgruppe dezimiert) und in dem mit Sharon Stone und Justin Timberlake starbesetzten „Alpha Dog“ (2006, Biopic über den Drogendealer Emile Hirsch).

Lukas Haas war mehrfach für den Young Artist Award nominiert und gewann ihn 1989 für den Horrorfilm „Lady in White„.

Lukas Haas war zeitweise mit Natalie Portman liiert.

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