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Louise Brooks

Schauspieler

Leben & Werk

Mit ihrer wie ein Pony geschnittenen Kurzhaarfrisur machte sie in den 20er Jahren Mode, als sie im Stummfilm die „Flapper“ genannten selbstbewussten und erotisch freizügigen jungen Frauen spielte, die als Ladenmädchen oder Maniküre keinem Vergnügen abgeneigt sind und in die ersten Jazz-Schuppen strömen. Louise Brooks (1906 - 1985) trat als Kind mit ihrer Mutter auf Rummelplätzen auf, wurde Tänzerin u.a. bei den berühmten New Yorker „Ziegfield Follies“ und debütierte 1925 bei den Paramount-Studios. Der bekannteste ihrer „Flapper“-Filme wurde Howard Hawks‘ „Blaue Jungen - blonde Mädchen“. Im gleichen Jahr spielte sie in Berlin unter der Regie von G.W. Pabst die Verführerin Lulu in „Die Büchse der Pandora“ und das Heimmädchen Thymian in „Tagebuch einer Verlorenen“. Mit beiden Filmen und mit ihrem schwarzen Bubikopf machte sie auch in Deutschland Mode. Nach einem weiteren Film in Frankreich kehrte sie in die USA zurück, drehte nur noch wenige Filme und musste als Nachtclub-Tänzerin und Verkäuferin arbeiten. Brooks fing an, sich für Filmgeschichte und die Bewahrung des Stummfilmerbes zu interessieren und arbeitet seit 1955 im George Eastman House in Rochester, New York. Sie war in den folgenden Jahren eine wertvolle Zeitzeugin für Filmhistoriker. Sie selbst gab 1982 ihre Memoiren „Lulu in Berlin und Hollywood“ heraus, in denen sie sich mit ihrem schlagfertig-sarkastischen Witz und einer großen Offenheit als kritische Begleiterin der Stummfilmzeit und der Männer, die Filme machten, erwies. 1973 drehte Richard Leacock mit ihr den Interview-Film “ A Conversation with Louise Brooks“.

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