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Lotto King Karl

Schauspieler
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Leben & Werk

Der Klamauk-Rocker Lotto King Karl (alias Karl König) startet 1995 seine Karriere, nachdem er eigenen Angaben zufolge mit 42 Millionen Mark den größten Lotto-Jackpot der Nachkriegsgeschichte geknackt hat. Am 4. Februar 1967 unter dem bürgerlichen Namen Gerrit Heesemann in Hamburg geboren, besucht der Jugendliche die Gelehrtenschule des Johanneums, die er 1986 mit dem Abitur abschließt. 1995 klingt es wie ein lautes „ätsch!“, als er mit der Single „Ich hab den Jackpot“ dem damals heftig grassierenden Lotto-Fieber ein musikalisches Ende setzt. Zehn Jahre nach der Reifeprüfung hat es der gewitzte Musikfreund im Jahr darauf dann vollends geschafft: Das Debüt-Album „Weiß Bescheid“ steht in den Regalen der Plattenläden. Mit gewaltigem Publikumsinteresse und der notwendigen Finanzkraft im Rücken steigt Heesemann bald zur gefeierten Lokalgröße auf. Die Begleitband umfasst Mitglieder der ersten Riege deutscher Studiomusiker: Zu den Barmbek Dream Boys zählen damals Klaus Volland (Gitarre), Frank Ramond (Gitarre, Keyboards), Lukas Hilbert (Gitarre, Bass), Frank Itt (Bass), Thorsten Heitzsch (Keyboard), Jan Carstensen (Saxophon, Klarinette) und Lorenz Hoppe (Schlagzeug). Der selbsternannte Lotto-König, der den erfolglosen Tippern ungeniert und zugleich geschickt vormacht, wozu plötzlicher Reichtum führen kann, befasst sich in seinen Liedern vornehmlich mit Hamburger Themen: Elbe, Kiez, HSV, Hymnen für Stadion und Nachhauseweg. Die Single „Hamburg, meine Perle“ macht ihn schließlich auch überregional bekannt. 1998 gesteht er für den Sampler „Ernie, Bert, Hip Hop & Co.“ ganz im Sinne des Tonnenmonsters Oscar „Ich mag Müll“. In unregelmäßigen Abständen folgen neue Alben (etwa „Die alte S-Klasse“, 1999). Im Jahr 2000 scheitert Karls Bewerbung für den Eurovision Song Contest: Stefan Raab kann sich mit „Wadde hadde dudde da?“ gegen den Titel „Fliegen“ des Hamburgers durchsetzen. 2003 versucht sich King Karl in der Rolle des „Stullen-Andi“ als Darsteller in dem Film „Der letzte Lude“ - eine Nebenkarriere, die er bereits ein Jahr später in „Verliebt, na und wie!“ fortsetzten kann. 2006 legt Lotto King Karl wieder ein neues Album mit Musik vor: „Ikarus“. Neben seiner musikalischen und schauspielerischen Tätigkeit ist er auch als TV- und Radio-Moderator sowie als Stadionsprecher beim HSV tätig.

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