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Leben & Werk

Die schwarzhaarige Schauspielerin, aus großen Augen in einem rundlichen Gesicht so herausfordernd wie neugierig blickend, und ihre Haarmähne meist wild im Wild fliegen lassend, spielte in über 20 Filmen des französischen Autorenfilms und in unabhängigen Produktionen. Meist übernahm sie die Rollen von Streunerinnen, leidenschaftlich Liebenden, Drogenopfern und Großstadtpflanzen zwischen Ecstasy, Tramperdasein und Rave-Parties. Seit ihrem Kinodebüt 1991 im letzten Film des Sängers und Komponisten Serge Gainsbourg („Stan the Flasher“) fand die 1973 geborene, kleinwüchsige Elodie Bouchez in André Téchinés Sommerfilm „Wilde Herzen“ (für den sie mit dem „César“ als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet wurde) und in Erick Zoncas „Liebe das Leben“ (für den sie mit ihrer Filmpartnerin Natasha Regnier 1998 in Cannes als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde) internationale Anerkennung. Bouchez‘ Natürlichkeit, verbunden mit unbefangener Körperlichkeit, macht aus ihren vielfach chaotischen, lebenshungrigen jungen Frauen, die sich treiben lassen oder als Kleinkriminelle, Dealerinnen und Diebinnen leben („Neuschnee“), präzise ambivalente Charaktere. In „Clubbed to Death“ taucht sie an der Seite von Béatrice Dalle („Betty Blue„) in die Raver-Szene ein, in „Louise (Take 2)“ streunt sie mit ihrem arabischen Freund durch das Paris der Drogenhändler, der Ausländerviertel und Bohemiens, und in dem für sie eher ungewöhnlichen Schweizer Film „Flammen im Paradies“ tauscht sie mit der Frau eines Missionars (Sylvie Testud) die Rollen und geht für ein Jahr nach Indien. In dem „Dogma“-Film „Lovers“ von Jean-Marc Barr ist Bouchez eine Pariser Buchhändlerin, die einige Monate mit einem Maler aus Jugoslawien lebt und liebt.

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