Lila Downs

Schauspielerin
Lila Downs Poster

Leben & Werk

Die durch ihre Mitwirkung in dem Film „Frida“ über das Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo international bekannt gewordene mexikanische Sängerin Lila Downs kommt am 19. September 1968 in San Andres Chicahuaxtla, Oaxaca zur Welt. In ihrer Musik verbindet sie die indigene Musik ihrer mexikanischen Heimat mit modernen Pop- und Folk-Elementen. So finden sich in ihrem Repertoire neben vielen Eigenkompositionen auch traditionelle Volkslieder ihrer Heimat. Als Tochter eines schottisch-amerikanischen Kunstprofessors und einer mexikanischen Sängerin indianischer Abstammung wächst Lila Downs in der südmexikanischen Provinz Oaxaca und zeitweise auch in Kalifornien auf. Bereits als Kind beginnt sie, „Ranchera“-Musik zu singen, und tritt bald bei den Fiestas der gesamten Region auf. Später studiert sie Musik und Anthropologie an der Universität von Minnesota, wo sie ein Fan der Grateful Dead wird. Nach ihrer Rückkehr nach Mexiko lernt sie in dem Hippie-Hangout Candela den amerikanischen Jazz-Saxophonisten Paul Cohen kennen, der zu ihrem festen musikalischen Partner wird. Aus der Zusammenarbeit entwickelt sich bald auch privat eine Beziehung. 1994 erscheint ein erstes Album mit dem Titel „Ofrenda“, gefolgt von weiteren regelmäßigen Veröffentlichungen wie „Azuláo: En Vivo Con Lida Downs“ (1996), „La Sandunga“ (1999) oder jüngst „Lotería Cantada“ (2006). Downs unternimmt ausgedehnte Konzertreisen durch Mexiko, Südamerika, die Vereinigten Staaten und Europa. Daneben tauchen Songs von Lila Downs immer häufiger in Filmen auf. Für „Burn It Blue“ aus „Frida“ (Soundtrack 2002) wird sie für einen Academy Award nominiert. Heute lebt das politisch sehr aktive Paar in Coyoacán, einem eingemeindeten Vorort von Mexico City, der einst auch die Heimat von Frida Kahlo war. Live gehören neben Gitarre, Bass und Schlagzeug auch Violine, Akkordeon, Klarinette und natürlich Saxophon zu Downs‘ Begleitinstrumenten.

Filme und Serien

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