Lil Dagover

Schauspielerin
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Leben & Werk

Ihre Autobiografie von 1970 trägt den Titel „Ich war die Dame“, und als solche ist sie in drei Perioden des deutschen Films in die Geschichte eingegangen. Lil Dagover (eig. Martha Seubert, 1887-1980) wurde in der Stummfilmzeit in Robert WienesDas Cabinet des Dr. Caligari„, in Filmen von Fritz Lang („Der müde Tod“), F.W. Murnau („Tartüff„) und anderen ein Star, behauptete sich aber mehr noch auf der Bühne in Salzburg und Wien. Sie fand in den UFA-Filmen der Nazi-Zeit einige Beschäftigung („Schlußakkord“), konnte aber ihren Starstatus nicht wieder erreichen und trat im Nachkriegskino in Filmen wie „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ und im Edgar-Wallace-Film „Die seltsame Gräfin“ auf. An der Seite Helmut Käutners spielte sie 1974 die Bertha von Suttner in Hans-Jürgen Syberbergs „Karl May“. Maximilian Schell verhalf ihr im hohen Alter mit drei Filmen („Der Richter und sein Henker„, „Der Fußgänger“ und „Geschichten aus dem Wienerwald“) zu einem kleinen „Comeback“. Dagover, die den Rollentypus der Grande Dame in allen Variationen in über 100 Filmen und TV-Produktionen gespielt hatte, wurde 1962 mit dem Filmband in Gold für ihr „langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film“ geehrt.

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