Der letzte Rundumschlag eines verbitterten Altstars?

Sieht Liam Neeson nicht auf Augenhöhe: Steven Seagal Bild: WVG Medien

Mit jeder neuen „Expendables„-Folge wird auch auf einen Einsatz von Steven Seagal spekuliert. Doch der wird sich wohl nie Sylvester Stallones All- und Altstartruppe anschließen. Jetzt erfahren wir auch, warum.

Die Kameraden sind Herrn Seagal nämlich zu weich: „Es ist einfach so, dass ich einige dieser Leute nicht leiden kann“, erklärte er jetzt in einem Interview. „Das Leben ist zu kurz, um mit lächerlichen Figuren zu arbeiten.“ Wen er damit genau meint, ließ Steven Seagal offen, doch meint er wahrscheinlich Sylvester Stallone selbst damit - oder dessen Produzenten Avi Lerner.

Tatsächlich gab es wohl ein Angebot an Seagal für die Schurkenrolle in „Expendables 2„. Doch überzogene Gagenforderungen ließen die Verhandlungen platzen und Jean-Claude van Damme machte das Rennen. Schon damals reagierte der „Alarmstufe Rot„-Star ziemlich patzig.

„Special Effects statt echte Action“

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Wo er gerade dabei war, rechnete Seagal auch gleich mit der aktuellen Actiongarde ab: „Die Zeiten haben sich geändert. Heute muss keiner mehr ein Actiontyp sein oder Martial Arts beherrschen. Die stellen sich bloß hin und lassen alle anderen Geld und Zeit für Special Effects rauswerfen.“

Ein seiner Meinung nach gutes Beispiel für seine Theorie hat Steven Seagal auch parat: „Schaut euch Liam Neeson an“, giftet er. „Der kann nicht kämpfen und trotzdem er macht jetzt dauernd Actionfilme. Was sagt euch das? Er ist ein großartiger Charakterdarsteller. Aber ist er ein Action-Typ? Nein. Ist er ein Kämpfer, ein großer Krieger? Nein. Denkt mal drüber nach.“

Tatsächlich hat Liam Neeson, derzeit mit der Komödie „A Million Ways to die in the West“ in die Kinos, drei frische Actioner auf seiner To-do-Liste. Steven Seagal kann eine Direct-to-DVD-Produktion dagegenhalten …

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