13. Januar 2017

Atemberaubender Fantasy-Thrill: Stephen Kings "Der dunkle Turm"-Saga kommt endlich ins Kino Bild: Plume Books

Diesen Termin dürfen sich die Freunde gepflegten Fantasy-Thrills schon mal vormerken. Denn Filmriese Sony Pictures hat soeben bekannt gegeben, dass dann der erste Film zu Stephen Kings epochaler Romanreihe „Der dunkle Turm“ in den amerikanischen Kinos startet - der deutsche Starttermin dürfte dann ähnlich liegen.

Die acht Bücher umfassende Saga galt lange als unverfilmbar, nicht zuletzt wegen zunehmend verwirrender Handlung und postmodernem Spiel mit Realitätsebenen.

Im ersten Teil, „The Gunslinger“, auf deutsch „Schwarz“, gestaltet sich das Ganze aber noch vergleichsweise unkompliziert: Hier folgen wir dem „Revolvermann“ Roland Deschain auf einem Roadtrip durch ein postapokalyptisches Szenario auf der Suche nach dem „Mann in Schwarz“. Warum er diesen durch eine unwirtliche Ödnis verfolgt, die von Wildwest-Szenarien inspiriert aber mythisch angereichert wird, bleibt dabei allerdings ähnlich lange unklar, wie im Gesamtwerk die Frage, was eigentlich genau der sagenumwobene Dunkle Turm ist und wofür er überhaupt steht.

Umso erstaunlicher, dass die offizielle Ankündigung des Kinostarts das schwierige Projekt nun endgültig aus Hollywoods unerschöpflicher Gerüchteküche holt und tatsächlich servierfertig macht - acht Jahre nach den ersten Absichtserklärungen im Frühling 2007!

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Von den Machern von „A Beautiful Mind“

Hauptverantwortlich dafür sind Top-Autor und Produzent Akiva Goldsman, der für sein Skript zu „A Beautiful Mind“ einen Oscar gewann, und auch für „The Gunslinger“ das Drehbuch verfasst, sowie dessen kongenialer Produzenten-Partner Brian Grazer.

Regie führt der Däne Nikolaj Arcel, der für sein Kostümdrama „Die Königin und der Leibarzt“ mit Mads Mikkelsen für den Auslands-Oscar nominiert war und außerdem das Drehbuch zur Original-Verfilmung von „Verblendung“ schrieb, daher ist er auch bei „The Gunslinger“ am Skript beteiligt.

Bleibt die wichtigste Frage: Wer spielt Roland, wer spielt Eddie?

Darauf hat man sich trotz festem Kinostart immer noch nicht festgelegt. Romanautor Stephen King hatte beim Schreiben stets Clint Eastwood als Roland vor Augen, doch der ist inzwischen zu alt für den Part. Für den Kinofilm planten die Macher daher zunächst mit Javier Bardem als Titelheld, zuletzt war man jedoch auf Liam Neeson umgeschwenkt. Für Eddie galt einige Zeit „Breaking Bad„-Star Aaron Paul als Favorit. Doch den Fans fallen sicher auch noch geeignetere Kandidaten ein…

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