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Leben & Werk

Leslie Malton begann ihre Karriere am Theater in Wien und wurde 1993 im TV-Vierteiler „Der große Bellheim“ einem breiten Publikum bekannt. Ihre Rolle als geldgierige Börsenmaklerin brachte der gebürtigen Amerikanerin sowohl den Bayerischen Filmpreis als auch einen Telestar ein.

Geboren wurde Leslie Malton am 15. November 1958 in Washington D.C. als Tochter des amerikanischen Diplomaten Charles Trafford Malton und einer Wienerin. Aufgewachsen ist die Diplomatentochter in verschiedenen Städten. In Wien besuchte sie die American International School und machte ihr Abitur. Anschließend absolvierte Leslie Malton verschiedene Kurse an der Royal Academy of Dramatic Art in London sowie dem Emerson College in Boston, allerdings war sie nie auf einer Schauspielschule. Trotzdem hatte sie bereits 1975 ihr erstes Theaterengagement bei den Wiener Embassy Players. 1976 gab sie in einer kleinen Rolle im Musical-Film „A Little Night Music“ neben Liz Taylor ihr Spielfilmdebüt. Erste größere Erfolge hatte Leslie Malton am Theater. 1985 brillierte sie als Ophelia neben Klaus Maria Brandauer in „Hamlet“ am Wiener Burgtheater, wo sie später mehrere Jahre mit George Tabori arbeitete. Parallel zu der Theaterarbeit verfolgte sie ihre Karriere als Film- und Fernsehschauspielerin. 1990 machte sie im deutsch-italienischen TV-Thriller „Gefährliche Verführung“ auf sich aufmerksam. Im gleichen Jahr wurde sie mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. 1990/91 drehte Leslie Malton unter der Regie von Dieter Wedel den ZDF-Vierteiler „Der große Bellheim“. Ihre Darstellung der Börsenmaklerin Gudrun Lange wurde von der Kritik hoch gelobt und brachte ihr in Deutschland endgültig den Durchbruch. Seitdem war Leslie Malton in zahlreichen Fernsehfilmen und einigen populären TV-Reihen zu sehen. Zu ihren TV-Projekten gehört die Krimi-Komödie „Kreutzer kommt“ (2010), in der sie neben Christoph Maria Herbst eine Verdächtige mimt. Daneben kehrt sie immer wieder zurück ans Theater. Dank ihrer markanten Stimme ist sie zudem eine gefragte Hörbuch-Interpretin und tritt regelmäßig bei Lesungen auf.

Im Jahre 2012 stand sie gleich zweimal als Mutter vor der Kamera. Erst sollte Nora Tschirner in der Komödie „Offroad“ ihre Tochter spielen, ehe Anna Brüggemann in „3 Zimmer/Küche/Bad“ den Part übernahm. Mit ernsten Themen wie Brustkrebs und Sterbehilfe setzt sie sich in der Tragikomödie „Halbe Hundert“ (2012) und dem Fernsehfilm „Komm, schöner Tod“ (2012) an der Seite von Johanna Gastdorf oder Herbert Knaup auseinander. Von ihrer komödiantischen Seite zeigt sie sich im Satire-Hit „Heil“ (2015) oder als Mutter der chaotischen Alex (Rosalie Thomass), die in „Taxi“ (2015) als ziellose Fahrerin zur großen Liebe finden will.

Leslie Malton ist mit dem Schauspieler und Regisseur Felix von Manteuffel verheiratet und lebt in Berlin. Seit 2013 ist sie Botschafterin für Kinder mit Rett-Syndrom, eine genetische Krankheit die sich in epileptischen Anfällen oder einer krummen Wirbelsäule äußert. Ihre Schwester Marion leidet selbst an dieser Krankheit, die erst spät diagnostiziert wurde.

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