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So wurde Cumberbatch zu Alan Turing

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Bekanntlich kann es nur einen geben. Und auch und gerade in Hollywood gilt: Wenn einer aufsteigt, muss ein anderer absteigen.

Benedict Cumberbatch als legendärer Codebrecher Alan Turing in "The Imitation Game" Bild: SquareOne (DCM)

Dass Benedict Cumberbatch mittlerweile ganz oben in Hollywood angekommen ist, steht außer Frage. „Star Trek Into Darkness“, „Wikileaks“ - und natürlich seine Rolle als Drache Smaug in „der Hobbit“ - wo eine Rolle mit viel Charakter und Charisma ausgefüllt werden muss, scheint der 38-jährige Brite immer eine gute Wahl. Dass seine mimischen Qualitäten ihn irgendwann auch in den filmischen Olymp führen werden - sprich, dass er für eine schauspielerische Leistung einen Oscar erringen kann - scheint mehr als wahrscheinlich.

Vielleicht sogar schon in näherer Zukunft: Ende Januar startet in Deutschland „The Imitation Game“. Der Film, in dem er das Leben des Alan Turing auf die Leinwand bringt. Dem genialen Mathematiker, der zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs die militärischen Codes der geheimnisvollen deutschen Enigma-Maschine knackte - und der später an seiner gesellschaftlich geächteten Homosexualität zerbrach. Cumberbatchs Leistung in dem dramatischen Film qualifiziert ihn anscheinend klar für einen der begehrten Goldjungen.

Sieg durch Enthusiasmus

Und doch war für die Rolle eigentlich ein anderer Star vorgesehen: Leonardo DiCaprio hätte den legendären Codebrecher verkörpern sollen. Doch irgendwie hat ihn sein britischer Kollege dabei überrundet - eventuell durch seine Begeisterung für die Aufgabe: „Ich - wie eigentlich jeder der das Script gelesen hat - sah sofort die Möglichkeiten“, erläuterte Cumberbatch jetzt der Presse. „Erst eine wirklich schöne, kompromisslose, witzige und extrem aufrichtige Einführung des Charakters. Und parallel dazu die Story des Codebrechens - während der Mann selbst dabei zerstört wird. Gerade wenn du zu wissen glaubst, wie der Film läuft, nimmt der Spionage-Thriller richtig Fahrt auf. Er führt dich in einer völlig andere Richtung und - ohne zu viel zu verraten - wird am Ende zu eine komplett anderen Film.“

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