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Leben & Werk

Er war eine Ikone der Siebziger Jahre. Viele seiner Titel, wie „First We Take Manhattan“ oder das bekannte „Suzanne“, wurden von anderen Künstlern interpretiert. Der kanadische Schriftsteller, Komponist und Sänger Leonard Norman Cohen wurde am 21. September 1934 in Westmount, einem Vorort von Montreal, als Kind eines jüdischen Textilfabrikanten geboren. Mit 13 begann er, Gitarre zu spielen. Als Student an der McGill-Universität gründete er im Alter von 17 Jahren das Country-Trio Buckskin Boys. Cohens eigentliches Ziel war jedoch, Schriftsteller zu werden. 1956, noch vor Beendigung des Studiums, erschien ein erster Gedichtband mit dem Titel „Let Us Compare Mythologies“ in einer Erstauflage von 500 Exemplaren. Mit „The Spice-Box Of Earth“ gelang es ihm 1961, international Aufmerksamkeit zu erregen. Von da an veröffentlichte der junge Autor regelmäßig, reiste ausgiebig und zog schließlich nach Europa, wo er sich auf der griechischen Insel Hydra niederließ. Nachdem die amerikanische Folksängerin Judy Collins erfolgreich Lieder von Cohen interpretiert hatte (unter anderem auch „Suzanne“), kehrte der Dichter 1967 in die USA zurück. Er wählte das Chelsea Hotel in New York zu seinem neuen Domizil und verlegte sich nunmehr auf das Schreiben schöngeistiger Lieder, die er mit monotoner Stimme zur Gitarre vortrug. Im selben Jahr entdeckte ihn der Produzent John A. Hammond auf dem Newport Folk Festival, und bald darauf erschien das Debüt-Album, „Songs Of Leonard Cohen“ (1967), das zu einem großen Erfolg wurde. Mit dem Nachfolger „Songs From A Room“ (1969) konnte sich Cohen vollends als Songschreiber etablieren. Auch in Europa fanden viele Fans Gefallen an den sparsam instrumentierten Liedern. Nach „Songs Of Love And Hate“ (1971) dokumentierte „New Skin For The Old Ceremony“ 1974 eine Entwicklung hin zu ausladenderen Arrangements, die 1977 mit dem von Phil Spector produzierten, pathostriefenden „Death Of A Ladies‘ Man“ ihren Höhepunkt fand. Anfang der Achtziger zeigte sich Cohen dann als Sänger religiöser Texte („Various Positions“, 1984). 1987 veröffentlichte die damals populäre Sängerin Jennifer Warnes das Album „Famous Blue Raincoat“, auf dem sich ausschließlich Cohen-Songs befanden. In den Neunzigern kommentierte Cohen den Fall der Mauer („The Future“, 1992) und lieferte den Titelsong zu Oliver Stones Film „Natural Born Killers“, „Waiting For The Miracle“ (1994), bevor er sich in ein buddhistisches Kloster zurückzog. Völlig überraschend erschien 2001 ein neues Album mit dem passenden Titel „Ten New Songs“, 2004 gefolgt von „Dear Heather“. 2006 schrieb Leonard Cohen die Texte für das Album „Blue Alert“ seiner Lebensgefährtin und ehemaligen Background-Sängerin Anjani. Ein neues Werk des Altmeisters, „Meanwhile“, kam 2007 in die Schallplattenläden.

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