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Leben & Werk

Manchmal wird Reality-TV doch zum Karrieresprungbrett: Der Rapper Lemar gelangte über die Fernsehsendung „Fame Academy“ zum Plattenvertrag. Lemar Obika wurde als Sohn nigerianischer Eltern 1987 in London geboren, wo er mit alten Soul und R&B-Platten aufwuchs. Zuhause wurde viel gesungen, und gemeinsam mit seinem Bruder interpretierte Lemar am liebsten die Stücke der Jacksons. Mit achtzehn hatte er bei einer Nachwuchsveranstaltung in einem Club in Tottenham seinen ersten Auftritt. Als er die Möglichkeit bekam, an der Universität von Cardiff Pharmazie zu studieren, entschied sich Lemar für eine Karriere im Musikgeschäft. Als Support von Destiny’s Child gelang ihm ein erster Erfolg, und bald hatte er den ersehnten Plattendeal in der Tasche. Doch der Vertrag platzte, als sich das Label neu strukturierte, und Lemar musste sich übergangsweise mit einem Job als Bankangestellter über Wasser halten. 2002 las er ein Inserat für die Fame Academy, eine Mischung aus Talentwettbewerb und Reality-Show, und bewarb sich. Er schaffte es tatsächlich bis ins Finale und machte mit seiner Version des Al-Green-Klassikers „Let’s Stay Together“ und einem Duett mit Lionel Ritchie („Easy Like Sunday Morning“) von sich reden. Zwar belegte Lemar in der Endwertung nur den dritten Platz, doch weckte er das Interesse der Veteranin Beverly Knight, die ihn zu einem Duett bei ihrem Konzert im altehrwürdigen Apollo in Hammersmith einlud. Dort wurde er schließlich für Sony entdeckt - Lemar unterschrieb einen Vertrag über fünf CDs. Die erste Single „Dance With U“ erreichte im Frühjahr 2003 die Nummer zwei der britischen Single-Charts, das später im selben Jahr veröffentlichte Album „Dedicated“ schaffte es ebenfalls in die Hitlisten. 2004 erhielt Lemar den begehrten Brit Award für den „Best Urban Act“.

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