Lee Remick

Schauspielerin
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Leben & Werk

Sie wurde früh auf die Verkörperung „schwacher Frauen“ und Opferrollen festgelegt und erst spät, mit dem Erfolg des Horrorfilms „Das Omen“, wo sie Gregory Pecks Frau und die Mutter des kleinen Damien war, konnte sie sich davon befreien. Lee Remick, 1935 in Boston geboren, debütierte die1957 in Elia Kazans „Das Gesicht in der Menge“ und stand drei Jahre später als junge, verwitwete Mutter in „Wilder Strom“ wieder vor Kazans Kamera. Der Erfolg als Vergewaltigungsopfer in Otto Premingers Gerichtsfilm „Anatomie eines Mordes“ legte Remick auf den Standardtyp der verängstigten Blondine fest, obwohl sie die Grenzen dieser Rolle immer wieder intelligent überwand, so als Alkoholikerin und Ehefrau des Alkoholikers Jack Lemmon in Blake Edwards‘ „Tage des Weines und der Rosen“ („Oscar“-Nominierung) und als Opfer einer Erpressung in Edwards‘ „Experiment in Terror – Der letzte Zug“. Remick beklagte sich oft, immer „solche Damen“ spielen zu müssen, leichte Mädchen wie in „Bizarre Morde“ oder dem Kriminalfilm „Der Detektiv“ an der Seite von Frank Sinatra. Sie spielte die Ehefrau von Steve McQueen in „Die Lady und der Tramp“ und eine komische Frauenrechtlerin in dem Western „40 Wagen westwärts“. Nach „Das Omen“ spielte Remick vorwiegend für das Fernsehen, unter anderem in Biopics als Churchills Mutter oder Eisenhowers Chauffeurin und Geliebte. Zu den wenigen Kinofilmen jener Jahre gehören das Musikmelodram „Das große Finale“ und James Ivorys „Die Europäer“, wo sie als kapriziöse Baronesse Eugenia die Gräfin (Michelle Pfeiffer) aus Martin Scorseses „Zeit der Unschuld“ vorwegnahm. Remick spielte häufig am Theater. Sie starb 1991 in Los Angeles an einem Krebsleiden.

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