Leben & Werk

Ihre beiden bekanntesten Rollen spielte die 1933 in Rom geborene Lea Massari (eig. Anna Maria Massatani) in den französischen Filmen „Die Dinge des Lebens“ als Ehefrau des tödlich verunglückenden Michel Piccoli, und als attraktiv nacktbadende, inzestuöse junge Mutter in Louis Malles „Herzflimmern“. Die Tochter eines Ingenieurs, die zuerst Architektin werden wollte, wurde von einem Kostümbildner entdeckt und fiel 1959 als frustrierte Geliebte Anna in Michelangelo Antonionis „L’Avventura - Die mit der Liebe spielen“ auf. Im Film bereits seit 1954, gelangte die rothaarige Schönheit mit dem breiten Mund und den tiefen dunklen Augen jedoch nicht zu Starruhm und spielte in einem Jahrzehnt der Suche in Sergio Leones Monumentalfilm „Der Koloss von Rhodos“ oder in „Die Hölle von Algier“ (als Geliebte von Alain Delon). Sie war eine spanische Schmugglerin in Carlos Sauras „Cordoba“, spielte in einem Italo-Western („Django - ich will ihn tot„) und in dem antifaschistischen Kriegsfilm „Die vier Tage von Neapel“. Anfang der 70er dann wurde sie in Frankreich und Italien ein Star, der als Mordopfer in „Angst über der Stadt„, als Geliebte des Revolutionärs Marcello Mastroianni in „Allonsanfan“ und als geheimnisvolle Titelheldin in „Die unbekannte Schöne“ ihre schauspielerischen Leistungen gewürdigt sah. Eine ihrer letzten Rollen für den Film, bevor sie sich der Fernseharbeit („Eine Frau in Venedig“) zuwandte, war die Journalistin und Geliebte von Gian Maria Volonté in Francesco Rosis „Christus kam nur bis Eboli“, wo die Hornbrille und der strenge Zopf ihre Schönheit sowohl brechen als auch unterstreichen.

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