Laura Ziskin Poster

"Spider-Man 4" gekippt, Maguire von Bord

Ehemalige BEM-Accounts  

Turbulente Szenen in Hollywood: Nachdem „Spider-Man 4“ vergangene Woche verschoben wurde, ist das Projekt nunmehr offiziell für tot erklärt, Regisseur Sam Raimi und Hauptdarsteller Tobey Maguire sind von Bord.

Sam Raimi und Tobey Maguire verabschieden sich von "Spider-Man" Bild: Columbia TriStar

Sony Pictures will die „Spider-Man„-Saga allerdings nicht komplett aufgeben, sondern mit einer Neustart retten, der im Sommer 2012 in die Kinos kommen soll.

Ein entsprechendes Drehbuch von James Vanderbilt ist bereits drehfertig und wird sich wieder mit den Highschool-Tagen von Peter Parker befassen. Es wurde von Produzentin Laura Ziskin parallel zur Arbeit an „Spider-Man 4“ in Auftrag gegeben und soll sicherstellen, dass man erneut die für die Reihe so wichtige Teenager-Klientel anspricht. Offenkundig hatte die Zielgruppe bereits mit der Problemstellung in „Spider-Man 3“ Schwierigkeiten gehabt.

Ungewiss ist zunächst, wer die offenen Posten vor und hinter der Kamera einnehmen wird. Man geht aber davon aus, dass Sony aggressiv vorgehen wird. Für die Vorproduktion des neuen „Spider-Man“ wurde von dem Studio bereits grünes Licht gegeben. Der Film wird definitiv preiswerter hergestellt werden, als es bei „Spider-Man 4“ möglich gewesen wäre.

Maguires Aus kommt nicht überraschend

Nach außen traten Studio, Produzenten, Regisseur Sam Raimi und Hauptdarsteller Tobey Maguire mit zuckersüßen Statements freundschaftlich und verbindlich auf, lobten die jeweiligen Leistungen und freuten sich über drei extrem erfolgreiche Filme, die Maßstäbe gesetzt hätten. Hinter den Kulissen dürfte nicht alles so reibungslos abgelaufen sein. Offenkundig hatten es Raimi und Maguire, die aus ihrer Unzufriedenheit mit dem dritten „Spider-Man“-Film nie ein Hehl gemacht hatten, auf einen Machtkampf ankommen lassen, um die Qualität eines vierten Films sicherzustellen.

Dabei war die Lage von neuer Drehbuchfassung zu neuer Drehbuchfassung verfahrener geworden, Studio und Filmemacher entfernten sich immer weiter von einer zufriedenstellenden Lösung inhaltlicher und logistischer Konflikte, dass es alle Parteien schließlich als besser empfanden, den Stecker zu ziehen, bevor die Kosten explodieren konnten, ohne dass auch nur die erste Klappe gefallen war.

Zudem kamen sicherlich Gesundheitsprobleme Maguires: Eine Rückenverletzung hatte es ihm bereits bei „Spider-Man 3“ schwierig gemacht, komplexe Effektsequenzen und Stunts durchzuführen. Letztlich gaben aber Terminprobleme den Ausschlag, nachdem Raimi das Studio wissen ließ, dass er nicht glaube, den angestrebten Produktionsstart im Sommer halten zu können. Man geht davon aus, dass Raimi sich nun der Spieleverfilmung „World of Warcraft“ annehmen wird.

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