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Leben & Werk

Schottische Schauspielerin. Regisseur Jeroen Krabbé („Kalmans Geheimnis„)schwärmte: „Sie ist auf der einen Seite das burschikose, energiegeladene Mädchen, auf der anderen Seite die erwachsene Frau mit den großen wissenden Augen.“ Als außergewöhnlich talentierte und schöne europäische Schauspielerin, die vom liebeshungrigen Teenager und Kindermädchen bis zur Schmiedin, Lehrerin und Frauenrechtlerin alles spielen kann, verweigert Laura Fraser jedes Typecasting. Mit knapp 40 Filmen seit 1995 ist sie ein Workaholic und verzichtete zu Gunsten ihres Kinderwunsches auf eine Hollywoodkarriere. Ironischerweise gibt es nur wenige Filme, in denen sie ihren heimischen schottischen Akzent spricht.

Laura Fraser wurde 1976 in Glasgow geboren und besuchte dort die Hillhead High School. Ihr Vater, ein Bauunternehmer, der sich dem Drehbuchschreiben zuwandte, schrieb für sie Stücke, in denen sie auf der Schulbühne auftrat. Laura belegte Kurse am Glasgow Langside College und studierte in Edinburgh an der Royal Scottish Academy of Music and Drama. Weil sie in Film und Fernsehen spielte, bekam sie Ärger mit dem Rektorat und gab nach einem Jahr das Studium auf.

Laura Fraser debütierte in einem Kurzfilm als Rotkäppchen und fiel 1995 als die hübsche Joanne in „Small Faces“ auf, wo sie zum Auslöser eines Bandenkriegs in Glasgow wird. Fernsehzuschauern wurde sie als Mädchen Door, das in der Fantasy-Serie „Neverwhere“ (1996) in der Londoner Unterwelt die Mörder ihrer Eltern sucht, ein Begriff. Einer Kleinstrolle in der Alexandre-Dumas-Verfilmung „Der Mann in der eisernen Maske“ (1998) folgten die Studentin in „Kalmans Geheimnis“, die als Kindermädchen einer orthodoxen jüdischen Familie eine Tragödie erlebt, die Lavinia in der Shakespeare-Verfilmung „Titus“ (mit Anthony Hopkins) und das Terroropfer im Politthriller „Starkey„. In der Teenager-Komödie „Virtual Sexuality - Cyber-Love per Click“ findet sie sich im Körper ihres Traummanns wieder. 2001 spielte sie als Hufschmiedin Kate, die eine spezielle Rüstung herstellt, in „Ritter aus Leidenschaft“ an der Seite von Heath Ledger ihre international bekannteste Rolle.

In den Folgejahren wurde Fraser TV-Star der BBC mit Literaturverfilmungen („He Knew He Was Right“), Kostümfilmen („Casanova“, „Is This Love?“) und Thrillern wie dem auf einer Nordseeinsel spielenden „Devil’s Gate“, „Land of the Blind„, „Conviction“ und „Reichenbach Falls“ (2007). Fraser spielte in „Der Weg ins Licht“ (2004) die Frauenrechtlerin Doris Stevens, die für den 19. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung kämpfte. 2007 war sie im Kinofilm „Flying Scotsman - Allein zum Ziel“ die Frau von Graeme Obree (Johnny Lee Miller), der mit seinem selbstgebastelten Fahrrad Stundenweltrekorde aufstellte, und wurde für den BAFTA Award als „Beste Schauspielerin in einem schottischen Film“ nominiert.

Laura Fraser trat im Musikvideo „Can’t Get Enough“ der britischen Rockband Suede auf. Sie spricht außerdem Hörspiele für die BBC ein.

2003 heiratete Laura Fraser den Schauspieler und Glasgower Clubbesitzer Karl Geary, den sie auf dem Set der Komödie „Coney Island Baby“ kennen lernte. Sie haben seit 2006 eine Tochter.

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