"Good Bye, Lenin!" räumt "Euro-Oscars" ab

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„Good Bye, Lenin!“, die Erfolgskomödie von Regisseur Wolfgang Becker, ist der erste Deutsche Film, der je den Europäischen Filmpreis als „bester Film“ gewonnen hat - dank der kino.de-User.

Räumte insgesamt sechs Preise ab: "Good Bye, Lenin!" und Daniel Brühl Bild: X Verleih (Warner)

Mit sechs von insgesamt 16 Trophäen entpuppte sich „Good Bye, Lenin!“ bei der diesjährigen Verleihung der „Deutschen Oscars“ als großer Abräumer; bereits im Juni war die humorvolle Aufarbeitung des DDR-Untergangs, die 6.5 Mio. Deutsche in die Kinos lockte, mit dem Deutschen Filmpreis geehrt worden.

Der Preis „Europäischer Schauspieler des Jahres“ ging in der Berliner Arena Treptow dabei an einen sichtlich bewegten Daniel Brühl. Er konnte - zusammen mit seiner Partnerin Katrin Saß und Wolfgang Becker - auch den Publikumspreis mit nach Hause nehmen. Damit gewann der Erfolgsfilm den Publikumspreis in allen drei Kategorien (Bester Regisseur, Beste Darstellerin, Bester Darsteller). Dafür sorgten die User von kino.de, die als „Deutsche Stimme“ des Publikumspreises nahezu einstimmig für „Good Bye, Lenin!“ votiert hatten. Bernd Lichtenberg wurde dazu als „bester Drehbuchschreiber“ ausgezeichnet.

Den Titel „Europäischer Regisseur des Jahres“ sicherte sich dieses Jahr Lars von Trier für seinen Film „Dogville„; die Britin Charlotte Rampling wurde für ihre Rolle in „Swimming Pool“ zur „Europäischen Schauspielerin 2003“ gekürt.

Emotionaler Höhepunkt des Abends, durch den Schauspieler Heino Ferch das Publikum führte, war jedoch die Vergabe des Preises für sein Lebenswerk an Claude Chabrol. Dieser konnte seine Rührung nicht unterdrücken. „Ich glaube an das europäische Kino“, sagte der große französische Regisseur mit Tränen in den Augen.

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