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Leben & Werk

Ein Computerprogrammierer entdeckt, dass die Welt ein einer Matrix gehorchendes Computerprogramm ist und die Menschen von intelligenten Maschinen gezüchtet werden. Er wird zum möglichen Erlöser durch eine Gruppe gegen das System rebellierender „Überlebender“ der Apokalypse. Mit dem sofort zum Klassiker gewordenen Science-Fiction-Cyberspace-Thriller „Matrix“ schufen die Brüder Andy und Larry Wachowski 1999 einen Meilenstein des Genres, der sich der Möglichkeiten der digitalen Technik virtuos bediente, um das Endzeitdrama in kahlen Räumen mit perfektem Kung-Fu-Kino zu koppeln.

Die Brüder Andy (geb. 1967) und Larry Wachowski (geb. 1965) stammen aus Chicago, arbeiten wie die Brüder Ethan und Joel Coen seit ihrer Kindheit als Team und begannen als professionelle Drehbuchautoren, die mit dem Skript zu dem Action-Krimi „Assassins“ (mit Antonio Banderas und Sylvester Stallone) bekannt wurden. Ihr Regiedebüt „Bound – Gefesselt“ (1996) schildert nach eigenem Drehbuch die von rabenschwarzem Humor getragene Geschichte einer Mafia-Braut und ihrer schönen Geliebten (Meg Tilly und Gina Gershon), die dem Clan eine Millionenbeute abluchsen. Ihr zweiter Film „Matrix“, wieder nach eigenem Buch, setzte mit den von den Hauptpersonen getragenen Sonnenbrillen einen Mode-Trend und wurde 2000 mit vier „Oscars“ in technischen Kategorien ausgezeichnet. 2002 und 2003 kommen die parallel gedrehten Sequels „Matrix Reloaded“ und „Matrix Revolutions“ in die Kinos.

„The Animatrix“, eine Sammlung verschiedener Animationskurzfilme über die Hintergründe der „Matix-Welt“, erschien 2003 und wurde mit dem Annie Award ausgezeichnet. 2006 adaptierte das Matrix-Team mit „V wie Vendetta“ eine Graphic Novel des Comic-Künstlers Alan Moore. Der Film mit James McTeigue als Regisseur handelt von einem Rebellen, der im futuristischen London einen fantasievollen Rachefeldzug gegen ein repressives Staatswesen führt. Die Rolle des fiktiven Diktators Adam Sutler (mit Anspielung auf George W. Bush) übernahm John Hurt. Sein Gegenspieler V war Hugo Weaving (nie ohne Maske zu sehen) und Natalie Portman als harmlose TV-Angestellte sowie die Nebendarsteller Stephen Rea und Stephen Fry gaben dem Film ein spezifisches Kolorit. 2007 wurde ihr Drehbuch für den Saturn Award nominiert. Im selben Jahr arbeiteten sie an „Speed Racer“, einem Film um einen Rennfahrer namens Speed (Emile Hirsch), der mit seinem Rennwagen „Mach 5“ eines der schnellsten Autos der Welt besitzt.

Andy Wachowski ist seit 1991 mit Alisa Blasingame verheiratet; sein Bruder Larry war von 1993 bis 2002 mit Thea Bloon liiert.

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