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Leben & Werk

Kurt Krömer ist seit den 1990er-Jahren eine feste Größe in der deutschen Comedy-Szene. Mit seinem skurrilen Humor und schrägen Outfits genießt der Berliner Komiker und Schauspieler inzwischen Kult-Charakter.

Kurt Krömer, eigentlich Alexander Bojcan, wurde am 20. November 1974 als Sohn eines Tischlers im Berliner Bezirk Neukölln geboren. Nach der Schule begann er zunächst eine Lehre als Herrenausstatter, die er jedoch vorzeitig abbrach. Anschließend jobbte er auf dem Bau, als Reinigungskraft und im Berliner Zoo. Ab 1993 trat Krömer als Comedian zunächst in verschiedenen Berliner Varietés, später auch bundesweit auf, anfangs mit sehr überschaubarem Erfolg. 1999 stellte er sein erstes Soloprogramm „Wir hatten doch damals auch nichts“ vor, gefolgt von dem Programm „Na du alte Kackbratze“ (1999 bis 2001), das ihm den Köln Comedy Cup einbrachte. Einem größeren Publikum wurde Krömer durch seine Radio1-Sendung „Der Bericht aus Neukölln“ bekannt, die in Berlin und Brandenburg schnell Kult-Charakter erreichte. 2002 wurde Krömer mit dem Publikumspreis in Dieter Hallervordens Kabarett „Die Wühlmäuse“ belohnt. 2004 bekam er mit der „Kurt Krömer Show“ seine erste eigene Fernsehsendung im Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb. Später folgten „Bei Krömers“ (2005 bis 2006) und „Krömer – Die internationale Show“ (2007 bis 2011). 2012 startete die Nachfolgesendung „Krömer – Late Night Show“ in der ARD. 2004 gab der Berliner Comedian zudem sein Theaterdebüt im Stück „1, 2, 3“ unter der Regie von Matthias Matschke und Johannes Grebert am Berliner Hebbel Theater. 2007 folgte die erste Theaterhauptrolle im Stück „Room Service“ an der Schaubühne Berlin. 2010 spielte er im Stück „Johnny Chicago“ an gleicher Stelle die Titelrolle. 2011 war der Berliner Komiker dann in seiner ersten Kino-Hauptrolle zu sehen. In Markus Sehrs Komödie „Eine Insel Namens Udo“ mimte Krömer neben Fritzi Haberlandt einen „schwersichtbaren“ Kaufhausdetektiv. 2011 tourte er zudem mal wieder mit einem Soloprogramm durch die Republik und sorgte mit „Der nackte Wahnsinn!“ für ausgebuchte Hallen.

Alexander Bojcan alias Kurt Krömer wurde inzwischen mit den wichtigsten deutschen Comedy und Fernsehpreisen geehrt, darunter der Deutschen Comedy Preis als Bester Newcomer (2005) und der Deutsche Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Comedy“ (2006). 2007 folgte der Deutsche Kleinkunst Preis. Nachdem er fünfmal für den Grimme-Preis nominiert worden war und fünfmal leer ausging, erhielt er 2011 endlich die längst überfällige Auszeichnung für „Krömer – Die internationale Show“. Der Comedian ist dreifacher Vater und lebt mit seiner Familie in Berlin.

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