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Leben & Werk

Der als „Macho der Nation“ und durch sein Image als unnahbares Raubein abgestempelte Klaus Löwitsch, geboren 1936, war vor allem durch seine harte, schnarrende und zuweilen wie ein Offizier bellende Stimme unverwechselbar. Obwohl er differenzierteste Charakterrollen in Film und Fernsehen spielte, hing ihm die Rolle des einsamen Großstadtwolfs und gefährlichen Einzelgängers an, den er erstmals in „Die Brüder“ spielte.

Löwitsch, ehemaliger Tänzer der Wiener Volksoper, debütierte 1956 im Film und fand erste Beachtung im Jungen Deutschen Film in zwei Arbeiten des ehemaligen Fotografen Roger Fritz („Mädchen, Mädchen“, „Mädchen mit Gewalt“). Format gewann er in den Filmen, die er seit 1971 („Der Händler der vier Jahreszeiten“) für Rainer Werner Fassbinder spielte. Seine besten Rollen für RWF waren die des von Dirk Bogarde als Ebenbild gewählten Arbeitslosen in der Vladimir-Nabokov-Verfilmung „Despair - Eine Reise ins Licht“ und der Kriegsheimkehrer und Gatte von Hanna Schygulla in „Die Ehe der Maria Braun„. International hatte Löwitsch Nebenrollen als Landser in Sam PeckinpahsSteiner - Das Eiserne Kreuz“ und dessen nicht mehr von Peckinpah inszenierter Fortsetzung, Kurzauftritte in Clint Eastwoods „Firefox“ und in „Gotcha!“ sowie eine tragende Nebenrolle als Sexprotz Tiberi an der Seite von Stefania Sandrelli in der Alberto-Moravia-Verfilmung „Desideria“. Bekannter und auf zwiespältige Weise populär wurde Löwitsch durch TV-Serien („Peter Strohm„, „Detektivbüro Roth“, „Hafendetektiv„) und durch seinen Alkoholismus, der zu Zerwürfnissen mit Fassbinder, einer Entziehungskur (1973), tätlichen Auseinandersetzungen mit Pressefotografen (1989) sowie dem Verdacht auf versuchte Vergewaltigung einer Berliner Kollegin (2000) führte.

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