Kim Basinger

Kim Basinger

Leben & Werk

Ihr nächtlicher Striptease zwischen Gardinen im Neonlicht und das Sex-Vorspiel mit Eis und Früchten am Kühlschrank in „9 1/2 Wochen“ machten die attraktive langbeinige Blondine Kim Basinger 1986 zum Star. Davor hatte sie bereits mit „Playboy“-Fotos, als Gangsterliebchen in dem James-Bond-Film „Sag niemals nie“ (mit Sean Connery) und als Kellnerin in der Wüste in Robert Altmans „Fool for Love“ Eindruck gemacht und neben ihrer sehr sinnlichen Ausstrahlung ihre schauspielerischen Fähigkeiten als begabte Komödiantin bewiesen, die Sam Shepard in „Fool for Love“ mit ihrer Vitalität an die Wand spielte.

1953 in Georgia geboren, begann Basinger als Fotomodell, Tänzerin und Sängerin und trat in TV-Filmen, Serien und Mehrteilern auf, bevor sie mit dem Western „Goldfieber“ ihr Filmdebüt hatte. Basingers Talent für komische Szenen in der Art von Marilyn Monroe und deren Anflug von Melancholie erwies sich als Gewinn für Blake Edwards‘ turbulente Yuppie-Komödie „Blind Date“, wo sie Bruce Willis um den Verstand bringt. In Robert Altmans Mode-und-Medien-Satire „Prêt-à-Porter“ spielte sie die aufgeregt plappernde TV-Reporterin Kitty Potter. Ein beinahe nicht mehr zu erwartender Höhepunkt ihrer Karriere, in deren Verlauf sie Partnerin von Richard Gere („Gnadenlos“, „Eiskalte Leidenschaft„), Jeff Bridges („Nadine“) und Michael Keaton (der erste „Batman“-Film, wieder eine Reporterin) war, wurde 1998 die „Oscar“-Ehrung als beste Nebendarstellerin in dem Neo-Film-Noir „L.A. Confidential„, wo sie ein Luxus-Callgirl mit dem Aussehen von Veronica Lake spielte. Ihre Wandlungsfähigkeit stellte Basinger 2002 als alkoholabhängige Mutter des von Eminem verkörperten weißen Nachwuchsrappers Jimmy Smith unter Beweis. Im gleichen Jahr drehte sie gemeinsam mit Al Pacino das anspruchsvolle Drama „People I Know„. 2004 folgte ihr Auftritt in „The Door in the Floor – Die Tür der Versuchung„, der Verfilmung des John Irving-Romans „Witwe für ein Jahr“ sowie ein Ausflug ins Komödienfach mit „Elvis Has Left the Building„. Darin spielt sie eine Kosmetikerin, die bei einem Elvis-Konzert geboren wurde und deren Leben seitdem eng mit dem „King“ verknüpft ist. In dem Kidnapping-Thriller „Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben“ gibt Basinger eine entführte Mutter, deren einzige Überlebenschance in einer Handy-Verbindung zu einem Unbekannten besteht.

In dem Thriller „The Sentinel – Wem kannst du trauen?“ spielte Basinger 2006 die Ehefrau des US-Präsidenten, die ein Verhältnis mit ihrem Sicherheitsagenten (Michael Douglas) hat. Mit der Sucht nach Glückspielen setzt sie sich als Romanautorin Carol Carver in „Even Money“ auseinander, und ebenfalls 2006 war sie erstmals in einem Fernsehfilm zu sehen. In der Titelrolle von „Das Geheimnis der Meerjungfrau“ erfährt sie nach dem Tod ihres Vaters mehr über ihrer Kindheit. Im August 2008 war sie zur Weltpremiere von „The Burning Plain“ auf dem Filmfestival in Venedig anwesend. In dem Drama durchleuchtet Regisseur Guillermo Arriaga Jordan unter anderem das schwierige Mutter-Tochter-Verhältnis von Basinger und Charlize Theron. Kim Basinger war mit dem Schauspieler Alec Baldwin verheiratet, mit dem sie im Remake von Sam Peckinpahs „The Getaway“ und in „Die blonde Versuchung“ (als Sängerin und beide Male als Gangsterliebchen) auftrat. Ihre gemeinsame Tochter wurde 1995 geboren. Sie komponierte Rock-Songs und war in einem berühmten Werbespot als Model für Strumpfhosen zu sehen. Die überzeugte Vegetarierin engagiert sich darüber hinaus auch stark für den Tierschutz.

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