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Kiefer Sutherland steht zu seinen Schwächen

Alexander Jodl |

Kiefer Sutherland Poster

Vom Schlüssel für sein Motorrad konnte sich Kiefer Sutherland wohl trennen. Doch das Glas will er keinesfalls aus der Hand geben. Und zwar voll Überzeugung – wenn auch extrem bedenklicher.

Zumindest in seiner Paraderolle als Terroristenschreck Jack Bauer aus der TV-Serie „24“ ist Kiefer Sutherland nahe dran am Superhelden ohne erkennbare Schwächen. In der Realität sieht das – wenig überraschend – ganz anders aus. Über zwei davon hat er jetzt auch Auskunft gegeben. Freimütig – aber dafür etwas wehmütig. Schwäche Nummer 1: Das Motorradfahren. Denn auch, wenn der Star sich eigentlich immer gerne auf den Sattel seiner schweren Maschine  geschwungen hat – ein besonders guter Fahrer war er, eigenen Aussagen zufolge, wohl trotzdem nicht.

Mit nur einem Satz hat ihm ein Polizist schließlich den Spaß an der Sache ganz verdorben: „Ich fuhr mit meinem Motorrad durch San Francisco, als ein Cop zu mir rübergezogen kam“, schilderte Sutherland die Situation. „Dann schaut er mich an uns sagt: ’sieht eher so aus, als würde das Bike dich fahren‘ Worauf ich mir dachte: ‚Vielleicht solltest du es einfach loswerden. Und das habe ich dann auch getan.“

Auf was der 49-Jährige aber keinesfalls verzichten will, ist deutlich schwerwiegender  und auf Dauer mindestens so gefährlich: Seine Angewohnheit, immer wieder mal ausdauernd zur Flasche zu greifen. Und das trotz der zahlreichen Schwierigkeiten, die ihm das Trinken schon eingebracht hat. Wie zum Beispiel eine 48-tägige Gefängnisstrafe wegen besoffenen Autofahrens. Oder ein eher unvorteilhaftes Video, wo er im Hotel einen Weihnachtsbaum unbarmherzig attackiert.

Doch hier ist der Star zu keinem Kompromiss bereit: „Eins der Dinge, die ich einfach liebe, ist mit meinen Freunden wegzugehen, Geschichten zu erzählen – und ein paar Drinks zu nehmen“, erklärte Sutherland seine Schwäche. „Obwohl ich zugeben muss: Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, muss ich offen sagen, dass die schlechten Dinge darin genau aus dem Grund  passiert sind: Weil ich gerne in Bars gehe und mit meinen Freunden trinke. Doch ich genieße diese Momente – was auch immer für Folgen sie mit sich bringen.“

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Eine ziemlich gefährliche Haltung. Und noch dazu eine, die nicht gerade von großer Lernfähigkeit zeugt. Das ist dem Schauspieler wohl auch bewusst. Aber trotzdem: „An einem Punkt habe ich eine Entscheidung getroffen. Ob richtig oder falsch: Ich arbeite lieber hart und gönne mir dann dafür solche Zeiten. Und dann höre ich einfach wieder auf. Das ist die Wahl, die ich getroffen habe – und ich lebe mit dieser Wahl.“ Die Frage ist nur, wie lange. Und wie viel Zeit seines Lebens man davon in einer Entzugsklinik verbringen muss. Was in Hollywood jedoch alles andere als ungewöhnlich ist.

Kiefer Sutherland als Jack Bauer in „24″

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