Kevin Hart

Schauspieler • Producer • Sprecher • Drehbuchautor
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Leben & Werk

In jedem Witz steckt ein Fünkchen Wahrheit. Im Fall des Komikers Kevin Hart ist das besonders richtig, denn der amerikanische Stand-up-Komiker verarbeitet schonungslos die eigenen Schwächen. Dabei macht er auch nicht vor persönlichen Tragödien halt. Kein Wunder, dass seine bisher erfolgreichste Tour den Titel „Laugh at My Pain“ (dt.: „Lach über meinen Schmerz“) trug.

Darf man über die Schmerzen anderer Lachen? Der amerikanische Schauspieler und Komiker Kevin Hart fordert uns sogar dazu auf. In Komödie wie „Central Intelligence“, den „Ride Along“-Filmen oder der „Scary Movie“-Reihe hat Hart bewiesen, dass es manchmal unglaublich heilsam sein kann, über die eigenen Probleme einfach zu lachen. Für Hart hat diese Überlebensstrategie wunderbar funktioniert: Er gehört inzwischen zu den beliebtesten Stand-up-Komikern der USA.

Schwierige Kindheit

Kevin Hart, der am 6. Juli 1979 in Philadelphia geboren wurde, ist praktisch ohne Vater aufgewachsen. Da der Vater aufgrund von Drogenproblemen im Gefängnis saß, musste Harts Mutter die Erziehung von Kevin und seinem älteren Bruder Robert allein übernehmen. Schon damals hat der Humor ihn durch schwere Zeiten gebracht, wie Hart in Interviews erklärt. Auch heute noch beziehen sich große Teile seiner Bühnenshow auf Erlebnisse aus der eigenen Jugend.

Nach dem Schulabschluss ist Kevin Hart nach New York gezogen, um eine Karriere als Komiker zu starten — damals allerdings noch unter dem Namen Lil‘ Kev the Bastard. Einen raktenmäßigen Start hat er jedoch nicht hingelegt. Nebenbei musste Kevin Hart als Schuhverkäufer jobben, erst mit der Zeit hat er seinen eigenen Stil entwickelt. Der Durchbruch erfolgte im Jahr 2009.

Stand-up-Karriere

Heute ist Kevin Hart vor allem als Schauspieler bekannt. Vor dem Durchbruch in Hollywood kam jedoch der Durchbruch als Stand-up-Komiker mit der Show „I’m a Grown Little Man“, deren Titel man wohl als Anspielung auf seine Körpergröße von 1,63 Metern verstehen darf. Die Show war ein Hit. Im Jahr 2010 legte Hart mit der Show „Seriously Funny“ nach, bevor ihm 2011 sein größter Erfolg bis dato gelang: Die Stand-up-Show „Laugh At My Pain“. Die Show spielte insgesamt 15 Millionen Dollar ein und war damit der finanziell erfolgreichste Comedy-Act des Jahres, der sich übrigens auch in der gleichnamigen Doku hervorragend macht.

Kevin Hart in Hollywood

Dank „Laugh At My Pain“ ist auch Hollywood auf den Ausnahmekomiker aufmerksam geworden. Nach einigen Auftritten in TV-Serien „American Campus – Reif für die Uni?“ oder „The Big House“ absolvierte Kevin Hart sein Filmdebüt in der Hip-Hop-Komödie „Paper Soldiers“, in dem Hart den tollpatschigen Ganoven Shawn spielt. Seitdem ist Hart aus amerikanischen Komödien nicht mehr wegzudenken. Ob als lustiger Sidekick in „Ride Along“ oder „Central Intelligence“, als zum Leben erwecktes Klischee in „Scary Movie 3“ und „Superhero Movie“ oder als Synchronsprecher in „Pets“ und „Captain Underpants“ — Hart ist längst eine eigene Marke.

Mit seinem körperbetonten, plappermäuligem Humor hat sich Kevin Hart inzwischen zum einem der beliebtesten Komiker Hollywoods gemausert. Vor allem Fans von Action- und Buddy-Komödien kommen dabei auf ihre Kosten. Im Jahr 2017 beweist Hart sein Können in dem Abenteuerfilm „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ an der Seite von Dwayne Johnson.

Kevin Hart privat

Kevin Hart war von 2003 bis 2010 mit der Schauspielerin Torrei Hart verheiratet. Aus der Ehe sind eine Tochter und ein Sohn hervorgegangen. Seit August 2016 ist Kevin Hart mit dem Model Eniko Parrish verheiratet. Ein gemeinsamer Sohn ist im Jahr 2017 geboren worden.

Fans können Kevin Hart sowohl auf Facebook, Twitter als auch auf einem eigenen YouTube-Kanal folgen.

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