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Kevin Anderson

Schauspieler

Leben & Werk

Amerikanischer Charakterdarsteller, der in rund 30 Filmen vom Familienvater bis zum Psychopathen eine Vielfalt von eindringlichen, meist handfesten, bodenständigen und pragmatischen Personen gespielt hat und auf keinen Rollentypus festzulegen ist. Kevin Anderson war bis Mitte der 90er-Jahre ein vertrautes Kinogesicht, wurde in den USA als am Glauben zweifelnder Priester Ray in der Serie „Nothing Sacred“ (ABC 1997/98, Golden-Globe-Nominierung) Kult und verlegte sich seitdem auf TV-Arbeiten, bis er als Mr. Arable, Vater von Dakota Fanning in „Schweinchen Wilbur und seine Freunde“ 2006 ein Comeback erlebte. Anderson ist der einzige Schauspieler, der beide Kennedy-Brüder spielte: Präsident John F. Kennedy in Susan Seidelmans „Power and Beauty“ (2004, TV) und Justizminister Robert F. Kennedy in Danny De Vitos Gewerkschaftsdrama „Hoffa“ (1992, mit Jack Nicholson).

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere war Anderson der zurückhaltende neue Freund von Julia Roberts im Thriller „Der Feind in meinem Bett“ (1991), der Bruder von Richard Gere in Gary Sinises Farmerdrama „Mile From Home - Der letzte Outlaw“ (1988), der Geliebte von Rosanna Arquette in Jim McBrides Thriller „Schatten der Leidenschaft“ (1993) und der Architekt in Mike Figgis‘ Drama „Todestraum“ (1991, mit Kim Novak). Anderson spielte die Ehemänner von Michelle Pfeiffer im Familiendrama „Tausend Morgen“ (1997) und von Martha Plimpton in „Eye of God“ (1997). Als Vietnamveteran in „Zurück aus der Hölle“ (1987) spielte er mit Bruce Willis, ermordete Naomi Watts in „Die Jagd nach dem Unicorn-Killer“ (TV 1999) und versetzte Radha Mitchell in „Highway Psychos“ (2001) in Angst und Schrecken. Als geistig behinderter, vom Vater in einer Hütte versteckter Sohn Charlie war er in „Carry Me Home“ (TV 2004) zu sehen. In Al Pacinos Theaterprobendrama „Salomaybe?“ (2007, nach Oscar Wildes „Salome“) spielt er Johannes den Täufer.

Kevin C. Anderson wurde 1960 in Gurnee, Illinois, als fünftes Kind einer polnisch-irischen Familie geboren. Er machte 1981 seinen Abschluss an der Goodwin School of Drama in Chicago und debütierte 1983 an der Seite von Tom Cruise in „Riskante Geschäfte“ als dessen Teeniefreund Chuck. Anderson war in „Miami Vice“ (TV 1985), an der Seite von Sir Sean Connery im Thriller „Die Wiege der Sonne“ (1993) und im Melodram „Verborgenes Feuer“ (1997) neben Sophie Marceau zu sehen. In der TV-Serie „Skin“ (HBO 2003) kämpft er als katholischer Vater und Anwalt erbittert gegen Pornohändler Ron Silver. Für den Actionfilm „Daybreak“ (2000) arrangierte er die Stunts.

Für seine Bühnenarbeit wurde Anderson 1999 für die Titelrolle in Arthur Millers Stück „Tod eines Handlungsreisenden“ mit dem Drama Desk Award und dem Outer Circle Award ausgezeichnet und für den Tony Award nominiert. 2004 spielte er auf dem Broadway im Musical „Brooklyn“.

Anderson ist professioneller Sänger und Gitarrist, lebt in Malibu und ist mit der britischen Schauspielerin Dawn Spence liiert.

Filme und Serien

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