Ken Duken

Schauspieler • Producer • Regisseur • Drehbuchautor
Ken Duken Poster
Alle Bilder und Videos zu Ken Duken

Leben & Werk

Die sympathische Unbekümmertheit, das Siegerlächeln und die lässige Pose des Machos mit Widerhaken prägen viele Rollen von Ken Duken, ob er als Verkäufer in einer Videothek, Behinderter, Jungschauspieler oder Skater auftritt. Häufig mit Dreitagebart, immer cool, nie um schlagfertige Antworten verlegen, ist Duken Drifter mit Aussicht und Lebensphilosophien aus der Medienwelt.

Ken Duken wurde 1979 als Sohn der Schauspielerin Christina Loeb geboren. Einigen Bühnenrollen folgte 1997 die erste TV-Rolle („Blutiger Ernst“) und 1998 der Einstand im Kino in „Schlaraffenland“, wo er als scharfer Skater der Wortführer der von Heiner Lauterbach gejagten Großstadtkids ist. Bekannt wurde Duken als an den Rollstuhl gefesselter Ex-Sportler, der sich in „Gran Paradiso“ (1999) seinen Traum erfüllt, als er auf den titelgebenden Berg getragen wird und die Gruppe mit seiner Bergerfahrung rettet. Hinreißende Dialoge liefert er sich in „Kiss and Run“ (2003) als bekennender Porno-Experte und Medikamenten-Probant mit Maggie Peren als Verkäuferin in einer Videothek. Dort nennt sie ihn scherzhaft „den deutschen Robert De Niro“. In „Tödlicher Umweg“ stolpert er als Schauspieler auf dem Weg zu einem Casting im winterlichen Gebirge in eine Medieninszenierung, die außer Kontrolle gerät. In „Eine andere Liga“ bringt er 2005 als Trainer eine weibliche Amateurfußballmannschaft auf Vordermann und verliebt sich in die deutsch-türkische Stürmerin (Karoline Herfurth). 2006 war er als legendärer Seeräuber „Störtebeker“ zu sehen.

Im Fernsehen trat Duken im „Polizeiruf 110“, in einer „Rosa Roth“-Folge und als Agrippa im Zweiteiler „Augustus“ (2002) auf.

Für seine Leistung in „Kiss and Run“ wurde Duken 2005 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet; drei Jahre später erhielt er diesen Preis erneut für seine darstellerische Leistung in „Eine andere Liga“.

Filme und Serien

Bilder

News und Stories

Kommentare