Keith Carradine

Schauspieler • Sprecher
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Leben & Werk

Er war in Alan Rudolphs Meisterwerk „The Moderns – Wilde Jahre in Paris“ der Künstler-Fälscher im Paris der 20er, der das Bohème-Leben der Metropole genießt und der Weltstadt nach einigen Jahren den Rücken kehrt. Keith Carradine (geboren 1949, der Sohn von John und Bruder von David und Robert Carradine) hat eine charmante, hochgewachsene Erscheinung wie James Stewart, ist aber härter, reflektierter und zuweilen melancholischer. Er debütierte 1971 im Film und arbeitete vorwiegend mit den Regisseuren des New Hollywood, so mit Robert Altman, in dessen „Diebe wie wir“ er einen entflohene Sträfling in der Depressionszeit spielte, und in dessen „Nashville“ er als Country-Sänger auftrat. Für den selbstkomponierten Song „I’m easy“ erhielt er 1976 einen „Oscar“. Im selben Jahr begann seine Zusammenarbeit mit Alan Rudolph, für den er in „Willkommen in L.A.“ (als Rock-Musiker), „Choose Me“ (als Mann, der ständig neue Biografien erfindet), „Trouble in Mind“ (als Kleingauner), „The Moderns“ und „Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis“ (als Will Rogers) spielte. Carradine war der napoleonische Offizier, der sich mit Harvey Keitel in Ridley Scotts Debütfilm „Die Duellisten“ das über Jahre hinziehende Degenduell liefert, er war der Fotograf im Bordell in Louis Malles „Pretty Baby“ und der Drifter, der Vanessa Redgrave in „Die Ballade vom traurigen Café“ zum Boxkampf auffordert. Carradine trat in vielen TV-Krimis auf und war in Samuel FullersStraße ohne Wiederkehr“ (eine Cornell-Woolrich-Verfilmung) der idealtypische Loser des Film noir. Carradine ist als Sänger und Komponist tätig und trat 1991 am Broadway in der Titelrolle des Musicals „The Will Rogers Follies“ als Western-Star auf.

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