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Glamouröse Eröffnung der Berlinale

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Keanu Reeves Poster
© Kurt Krieger

Einmal im Jahr erstrahlt Berlin im Glanze Hollywoods und rückt so in den Mittelpunkt der filmschaffenden Welt.

Joseph Fiennes und Kristin Scott Thomas stellen den Eröffnungsfilm "Man to Man" vor Bild: Kurt Krieger

Am Donnerstag Abend war es wieder soweit: Bereits zum 55. Mal öffnete die Berlinale mit einer grandiosen Gala im Theater am Potsdamer Platz ihre Pforten. Ein Filmfestival, das sich weder hinter Cannes noch Venedig verstecken muss, und das Jahr für Jahr an Glanz und Glamour gewinnt.

Nicht zuletzt seit Dieter Kosslick das Zepter des Festivaleiters in Händen hält, zieht es auch immer mehr Hollywood-Prominenz in die Hauptstadt. Erwartet werden Tim Robbins, Susan Sarandon, Keanu Reeves, Will Smith, Kevin Spacey, Bill Murray und viele, viele mehr.

Abends wurde am Potsdamer Platz offiziell der Ausnahmezustand für die nächsten Festivalwochen ausgerufen. Die „Blue Man Group“ zog aus und die Filmwelt ein.

Jury-Präsident Roland Emmerich und Premierengast Heike Makatsch Bild: Kurt Krieger

Berlin wird filmreif

An Tagen wie gestern überlege ich dann doch manchmal, wer vor vielen Jahren auf die Idee gekommen ist, die Berlinale von Juni auf Februar vorzuziehen.

Kalt war es - wie in jedem Jahr - und bis kurz vor knapp schien der rote Teppich zur Eröffnungszeremonie sprichwörtlich in Wasser zu fallen. Regen, Regen und nochmals Regen. Aber gegen 18:00 Uhr riss der Himmel auf und Dieter Kosslick konnte - wie gewohnt mit rotem Schal und Hut - seine Gäste trockenen Fußes willkommen heißen.

Und alle kamen sie: Hannelore Elsner, Heike Makatsch, Martina Gedeck, Kai Wiesinger, Jan Josef Liefers mit Anna Loos, Nina Hoss, Jasmin Tabatabai, Moritz Bleibtreu und Suzanne von Borsody.

Elegant: Jury-Mitglieder Bai Ling und Franka Potente Bild: Kurt Krieger

Eine Jury zum Träumen

Alt-Kominker Jerry Lewis, der am Vorabend mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde, machte Faxen für die Fotografen, auch Hollywoodstars wie Tilda Swinton und Natasha Richardson hatten sich unter das Premierenpublikum gemischt.

Jury-Präsident Roland Emmerich war sichtlich stolz auf sein Team:“ Wir mögen nicht die schlaueste Jury sein, dafür aber sicherlich die bestaussehendste.“

Recht hat er! Eine absolute Augenweide war Jury-Mitglied Bai Ling. Die chinesische Schauspielerin war so tief dekolletiert erschienen, dass Anke Engelke, die in diesem Jahr bereits zum dritten Mal durch die Eröffnungsgala führte, sich kleinere Anspielungen nicht verkneifen konnte.

Nina Hoss, in der Jury für den Amnesty International Filmpreis, und Ehrengast Juliane Köhler Bild: Kurt Krieger

Ein Herz für Berlin

Und Jurymitglied Franka Potente - erschien mit feuerrotem Haar und langer anthrazitfarbener Satinrobe - hatte sich ein wahres Survivalpaket für die Festivaltage zurechtgelegt. Um durchzuhalten befinden sich in ihrer Handtasche ab sofort Traubenzucker, Müsliriegel und Aspirin.

Stars des Abends waren natürlich die Hauptdarsteller des Eröffnungsfilms „Man to ManKristin Scott Thomas und Joseph Fiennes. Der Brite outete sich auf dem Roten Teppich als absoluter Berlin-Fan und glänzte mit tadellosem Deutsch: „Ich liebe Berlin“.

Eine traurige Nachricht erreichte Festivalleiter Dieter Kosslick erst kurz vor Beginn der Gala: Der französische Produzent Humbert Balsan hatte sich im Alter von 50 Jahren in Paris das Leben genommen. Eine Nachricht, die Bestürzung im Publikum auslöste.

Nova Meierhenrich auf dem roten Teppich Bild: Kurt Krieger

In bester Gesellschaft

Dementsprechend weniger zotig und lustig als in den vergangenen Jahren führten Kosslick und Engelke durch den offiziellen Teil der Gala, bevor sich um 21:00 Uhr der Vorhang für „Man to Man“ hob.

Beim anschließenden Empfang verzogen sich die Stars des Films schnell in die von L’Oréal eingerichtete VIP-Lounge, während der Rest der Gäste versuchte, sich am Buffet durchzusetzen.

Kein Wunder also, dass zu späterer Stunde ein Großteil der Gästeschar von Hunger getrieben im Promi-Restaurant Borchards Einzug hielt. Denn nur hier kann man sich noch um 2:00 Uhr in der Früh eine riesen Portion Pommes mit „Untergang„-Regisseur Oliver Hirschbiegel teilen, und den Geschichten und Anekdoten von Kai Wiesinger und Thomas Heinze lauschen. Ein gelungener Auftakt.

Nova Meierhenrich

» www.novameierhenrich.de

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