Im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin werden 21 Filme um die Goldenen und Silbernen Bären konkurrieren. Darunter sind fünf Spielfilmdebüts und insgesamt 16 Weltpremieren. Vervollständigt wird das Programm durch fünf Produktionen, die außer Konkurrenz präsentiert werden.

Vergangenheitsbewältigung in Ruanda: "Sometimes in April" Bild: HBO Films

Von den bereits gemeldeten Filmen wurden jetzt folgende Titel offiziell bestätigt: „Sometimes in April“ von Raoul Peck (USA), der sich ebenso wie „Hotel Rwanda“ mit dem Bürgerkrieg in Ruanda beschäftigt.

Weitere Filme sind: die New Yorker Liebesgeschichte „Heights„, das Debüt von Chris Terrio (USA / Großbritannien, außer Konkurrenz); das Familiendrama „Provincia meccanica“ von Stefano Mordini (Italien); „Angeklagt„, das Spielfilmdebüt des Dokumentarfilmers Jacob Thuesen (Dänemark); der Episodenfilm „Tickets“ (Italien, Großbritannien, außer Konkurrenz), mit Beiträgen von Ermanno Olmi, Abbas Kiarostami und Ken Loach, die alle in einem Zug nach Rom spielen.

Chaos garantiert: Stefano Accorsi und Ivan Franek in "Provincia Meccanica" Bild: Medusa Film

Der Kampf im Visier

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Die französischen Beiträge werden komplettiert von der Familiengeschichte „Les mots bleus“ von Alain Corneau und „De battre mon coeur s’est arrêté“ von Jacques Audiard.

Der Nahostkonflikt ist Thema in „Paradise Now“ von Hany Abu Assad (Niederlande, Deutschland, Frankreich). Der renommierte russische Regisseur Alexander Sokurow präsentiert „Solnze“ (Russland, Italien, Frankreich), den dritten Teil einer Trilogie über die Psychologie der Macht. Tsai Ming-Liang, zuletzt mit „Der Fluss“ im Wettbewerb der Berlinale, kehrt mit der taiwanesisch-chinesisch-französischen Koproduktion „Tian bian yi duo yun“ („The Wayward Cloud“) nach Berlin zurück. Aus Japan kommt die Samuraigeschichte „Kakushi ken: oni no tsume“ („The Hidden Blade“) von Yoji Yamada, der vor zwei Jahren mit „The Twighlight Samurai“ in Berlin war.

Der renommierte US-Videoclipregisseur Mike Mills zeigt sein Spielfilmdebüt „Thumbsucker„, mit Keanu Reeves, Vincent D’Onofrio und Tilda Swinton. Aus den USA wird außerdem Paul Weitz mit „In Good Company“ vertreten sein, mit Dennis Quaid und Scarlett Johansson.

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