Katie Melua

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Leben & Werk

Eigentlich wollte sie Politikerin werden und die Welt verbessern. Doch als sie mit Hilfe ihres Mentors Mike Batt von ihrem Debütalbum bereits über eine Million Platten verkauft hatte, war für Katie Melua schnell klar, dass ihre Zukunft in der Musik liegt. „Ich hatte lange Zeit gar nicht vor, Sängerin und Songwriterin zu werden“, erklärt die 1984 in Georgien geborene Sängerin. „Mein Berufsziel mit 13 war Politikern oder Historikerin. Ich war überzeugt, dass ich der Welt Frieden bringen könnte - wenn ich das Sagen hätte!“. Zu dieser Zeit hatte die Künstlerin bereits eine wahrhaft bewegte Jugend hinter sich. Nach ihrer Geburt in Georgen wuchs sie zunächst in Moskau auf, bevor sie mit ihren Eltern wieder in die georgische Hafenstadt Batumi umsiedelte. Als Katie neun war, nahm ihr Vater eine Stelle als Herzchirurg in Belfast an, und die Familie zog in die nordirische Hauptstadt. Dort lebte Katie Melua vier Jahre lang, bevor die Familie 1997 ein weiteres Mal umsiedelte - diesmal in die Metropole London. Hier besuchte Katie Melua die künstlerisch ausgerichtete B.R.I.T. Performing Arts & Technology School. Mit 15 nahm sie an der TV-Casting-Show „Stars Up Their Nose“ teil und gewann den Wettbewerb prompt. Mit der Siegesprämie spendierte sie ihrer Familie zunächst eine Renovierung des Schlafzimmers und ihrem Vater einen Ohrensessel. Bei drei Auftritten beim Fernsehsender ITV sammelte sie weitere Erfahrungen vor Fernsehpublikum. Mit 17 begann sie schließlich, eigene Songs zu schreiben, die sie in einem kleinen Heimstudio aufnahm. Inspiriert wurde sie dabei von ihren musikalischen Vorbildern Queen, Joni Mitchell, Bob Dylan und Eva Cassidy und außerdem von irischer und indischer Musik.

Richtig in Fahrt kommen sollte ihre musikalische Karriere durch die Begegnung mit ihrem späteren Mentor Mike Batt. Dieser suchte per Casting eine Sängerin aus dem Jazz- und Blues-Bereich - und wurde von Katies Stimme überwältigt: „Ich hätte nie erwartet, eine so großartige und so offensichtlich zu Großem bestimmte Stimme zu finden“, erklärte Batt. „Katie ist für mich eine fantastische Entdeckung“. Wie sehr er an die junge Künstlerin glaubte, demonstrierte Batt, der bereits als Songwriter (er schrieb u.a. „Bright Eyes“ für Art Garfunkel) und Komponist für TV-Serien (u.a. „The Wombles„) Erfolge gefeiert hatte, indem er Katie Melua für fünf Alben bei seinem Label Dramatico unter Vertrag nahm. Gemeinsam komponierten die beiden die Songs für das Debütalbum „Call Off The Search“ , auf dem die Sängerin außerdem Coverversionen von Künstlern wie John Mayall, Randy Newman und James Shelton präsentierte.

Die CD wurde ein durchschlagender Erfolg: Im Herbst 2003 veröffentlicht, kletterte das Album bis auf Platz eins der britischen Charts und verkaufte innerhalb von fünf Monaten überwältigende 1,2 Mio. Einheiten. Auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Skandinavien stieß „Call Of The Search“, unterstützt durch die Hitsingle „Closest Thing To Crazy“, rasch auf begeisterte Ohren. In Deutschland erreichte die CD Platz acht der Charts und wurde mit Gold ausgezeichnet. Nachdem sich ein erster Ausflug in die USA im Jahr 2003 als wenig ermutigend herausgestellt hatte - keiner der Majors wollte die Platte in den Vertrieb nehmen - überzeugten Katies Erfolge in Europa schließlich auch die Verantwortlichen in den Vereinigten Staaten. Dort kam die Platte schließlich im Vertrieb von Universal auf den Markt.

An das Leben als Star musste sich Katie Melua aber noch gewöhnen: „Ich versuche, mich ganz auf meine Musik zu konzentrieren, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen“, erzählte sie. „Ich kann mit dem affektierten Auftreten vieler Stars nicht das Geringste anfangen. Das ist definitiv nicht meine Welt“. Besonders wichtig ist für sie, ihre Musik vor Publikum zu präsentieren: „Musik sollte live aufgeführt werden“, ist die Sängerin überzeugt. „Es ist eine Beleidigung des Publikums, wenn man ihm etwas vormacht. Ich kriege immer ein schönes Gefühl, wenn ich jemanden mit einem Gitarren- oder Geigen-Koffer auf der Straße sehe. Es ist fast so, als ob ich weiß, dass ich mit dieser Person gut auskommen werde und ich lächele sie immer an oder sage ‚Hi'“. Im Sommer 2005 legte Katie Melua mit „Piece By Piece“ ihr zweites Album vor, das ebenfalls zum durchschlagenden Hit wurde. Nach einem triumphalen Einstieg in die Top Ten verbrachte die CD in der Folge über 60 Wochen in den deutschen Charts wobei die Verkäufe immer wieder von Radio-Singles wie „Nine Million Bicylces“ und Fernsehauftritten in den großen Abendshows angefeuert wurden. Auch in zahlreichen weiteren europäischen Ländern eroberte die CD die vorderen Plätze der Charts und wurde bald zahlreich mit Edelmetall verziert.

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