Katharine Hepburn

Schauspielerin
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Leben & Werk

In ihren jungen Jahren und auf dem Höhepunkt ihrer Karriere spielte die 1907 geborene Katharine Hepburn lebhafte, quirlige, intelligente und, lange bevor das Wort Mode wurde, emanzipierte Frauen, die sich von den Männern nicht unterkriegen lassen, vielmehr mit stupender Schlagfertigkeit und hinreißendem Witz, gelegentlich aus purer Lust am Vorlauten parieren. So wurde die Screwball Comedy ihre Domäne, in der sie an der Seite von Cary Grant („Leoparden küßt man nicht„, „Die Nacht vor der Hochzeit„, „Die Schwester der Braut“) ihre auch artistisch besten Leistungen erbrachte. Die meisten Filme, ein knappes Dutzend, spielte sie mit ihrem Geliebten Spencer Tracy, der sich bis zu seinem Tode dennoch nicht von seiner Familie trennte. Tracy als Gegenspieler, das bedeutete stets Hepburns stärkste Herausforderung, denn in Filmen wie „Die Frau, von der man spricht“ oder „Ehekrieg“ muss sie den Patriarchen und Brummbär erst mal in einen Menschen verwandeln. Dennoch spürt man in all diesen Filmen die starke Vertrautheit der beiden. Entgegen ihrem Leben als offensive Frau, die sich auch ein Verhältnis mit dem mysteriösen Millionär Howard Hughes leistete, spielte Hepburn in den 1950er-Jahren oft späte Mädchen, die eine unerwartete Romanze erleben. Ihr trockener Humor überwindet dabei die Sentimentalität. Der beste Film dieser Zeit ist ohne jeden Zweifel John HustonsThe African Queen„, wo sie an der Seite des versoffenen Flusskahnschiffers Humphrey Bogart durch das kriegsgeschüttelte Westafrika schippert und systematisch seinen Whiskey-Vorrat leert („Mr. Allnut!“). Über die Dreharbeiten schrieb sie eines der witzigsten Filmbücher. 1991 erschienen ihre Memoiren „Ich. Geschichte meines Lebens.“

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