Katharina Müller-Elmau

Schauspieler • Synchronsprecher
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Leben & Werk

Katharina Müller-Elmau wurde 1965 in Buenos Aires als Tochter von Raidar Müller-Elmau in die dritte Generation einer Schauspielerfamilie geboren und erhielt ihre Ausbildung von Großvater Eberhard. Ihr Weg führte von Rockbands über Theaterengagements und Kinofilme zum Fernsehen, wo sie zu den meist beschäftigten Darstellerinnen gehört und in rund 60 Produktionen mitwirkte. Dort brilliert die Schauspielerin und Schlagzeugerin mit graugrünen Augen und dunkelbraunen Haaren in Charakterrollen.

1980 gründete sie die Gothic Rock Band Asmodi Bizzar,  1988 die Alternative Band Freaky Fukin Weirdoz und spielte in beiden Bands Schlagzeug. Von 1988-1997 gehörte sie zum Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels München und stand in Inszenierungen von August Everding und Jérome Savary auf der Bühne, war 2001 am Bochumer Schauspielhaus und 2003 an den Kammerspielen Hamburg Gast. Für drei Inszenierungen am Münchner Residenztheater schrieb sie die Bühnenmusik. Von 1997-2001 tourte sie mit der Swing-Band „Die blauen Engel“, deren Bühnenprogramm sie schrieb und inszenierte.

Katharina Müller-Elmau arbeitete in Sönke Wortmanns Film-im-Film-Komödie „Drei D“ (1988) als Hauptdarstellerin Eva, in die sich ihr Regisseur verliebt, im Drama „Eine Wahnsinnsehe“ (1990) an der Seite von Barbara Auer und Thomas Heinze  („Japaner sind die besseren Liebhaber). 1997 gehörte sie zum Ensemble von Romuald Karmarkars Silvester-Drama „Frankfurter Kreuz“. Ihr erster größerer TV-Film war der Thriller „Patricias Geheimnis“ (1997), wo sie einen Escort-Service betreibt. Mehrfach spielte sie unter der Regie von Vivian Naefe, so 1997 in „Eine ungehorsame Frau“ (als Freundin von Veronica Ferres) und 2011 in der Komödie „Papa auf Abwegen“ (mit Götz George). Sie war Internatslehrerin in Hans Christian Schmids Kinoerfolg „Crazy“ (2000), die französische Diseuse und Schauspielerin Margo Lion in Josef Vilsmaiers Biopic „Marlene“ (2000), Au-Pair-Mutter in dem von Schmid produzierten Drama „Herz im Kopf“ (2001). Im Bergdrama „Die Verzauberung“ (2007) verliebt sich Oscar-Preisträger Christoph Waltz in sie. Im Kinohit „Vincent will Meer“ (2010) spielt sie die Heimleiterin Frau Dr. Rose, wo sie mit Heino Ferch den drei Ausreißern nach Italien folgt. Für diese Rolle wurde sie für den Deutschen Filmpreis als beste Nebendarstellerin nominiert.

Zu den Krimis, in denen Müller-Elmau mitwirkte, gehören vier „Tatort“-Folgen, darunter der für aufsehen sorgende „Nie wieder frei sein“ (2010, BR) und „Bittere Trauben“ (2011, SWR), zwei Folgen „Der Alte“ sowie Gastauftritte in „Kommissarin Lucas“, „SOKO 5113“ und „Der Bulle und das Landei“ und den Krimidramen „Tanners letzte Chance“ (2002, mit Robert Atzorn) und „Das dunkle Nest“ (2010). In Rainer Kaufmanns „Föhnlage. Ein Alpenkrimi“ (2011, BR) ist sie die Ehefrau des zwielichtigen Unternehmers. Zu den Komödien zählen „Der Doppelgänger“ (1997), „Rettet die Weihnachtsgans“ (2006, mit Christian Tramitz), „Kreutzer kommt“ (2010, mit Christoph Maria Herbst als Kommissar), „Die Trödelqueen“ (2011, mit Mariele Millowitsch und Martin Feifel) oder die Dreieckskomödie „Mein Lover, sein Vater und ich!“ (2014) in der sie sich zwischen Hendrik Duryn und Lucas Prisor entscheiden muss.

Sie spielt Schlagzeug und Gitarre und hält sich mit Tennis und Skilauf fit.

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