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Leben & Werk

Der Kaiser Franz-Josef von Österreich in der „Sissi“-Trilogie prägte seine erste Schauspielerkarriere in den 50er-Jahren, als er junge, ernsthafte und integre Männer spielte, die trotz gelegentlicher Verwirrungen durch ältere Frauen („Alraune“) das Saubermann-Kino jener Jahre bildeten. 1959 brach der 1928 als Sohn des Dirigenten Karl Böhm geborene Karlheinz Böhm aus dieser Festlegung als Traumpartner von Romy Schneider (die ebenso wie er dem Image entkommen wollte) aus, indem er in Michael Powells „Peeping Tom“ („Augen der Angst„) den psychopathischen Mörder mit dem Stativ der Fotokamera spielte, was ihm über ein Jahrzehnt keine Rollen mehr in Deutschland brachte. Böhm trat in unbedeutenden internationalen Filmen und im Fernsehen auf, verfolgte seine abgebrochene Bühnenkarriere weiter und hatte ein kurzfristiges Comeback, als ihn Rainer Werner Fassbinder für vier Filme („Martha“, „Effi Briest“, „Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“ und „Faustrecht der Freiheit„) engagierte, in denen er autoritäre Charaktere mit Hang zum Sadismus spielte. Seit seinem Spendenaufruf in der TV-Show „Wetten, daß…“ 1981 engagierte sich Böhm persönlich in Äthiopien in der Welthungerhilfe durch seine Stiftung „Menschen helfen Menschen“, für die er gezielte Werbeauftritte im Fernsehen unternahm und das Buch „Nagaya - ein Dorf in Äthiopien“ schrieb. 1983 wurde er für „langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film“ mit dem „Filmband in Gold“ ausgezeichnet. Böhm war mit der polnischen Schauspielerin Barbara Lass (1940-1995) verheiratet, mit der er die ebenfalls als Schauspielerin arbeitende Tochter Katharina Böhm hat.

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