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Leben & Werk

Seine Knollennase und der stechende Blick im verwitterten Gesicht, die fiebrig angespannte Körperhaltung und die zuweilen hinterhältig wirkende Nervosität machten den als Karl Mladew Sekulovich 1914 in Chicago geborenen Karl Malden zu einem der profiliertesten Charakterdarsteller in vielen Haupt- und Nebenrollen. 1951 konnte er dafür den „Oscar“ für Marlon Brandos brutalen Freund Mitch in „Endstation Sehnsucht“ in Empfang nehmen.

Malden spielte, bis er sich aus Mangel an ergiebigen Rollen seit 1970 der TV-Arbeit zuwandte, u. a. den mutigen Pater in „Die Faust im Nacken„, den lüsternen Archie Lee in Elia Kazans „Baby Doll“, den ehrbar gewordenen Banditen, der Marlon Brando in dessen Regiearbeit „Der Besessene“ auspeitscht, den Kartengeber in „Cincinnatti Kid“ und den Mörder-Sträfling in „Nevada Smith„. Populär blieb Malden durch die Rolle seines knubbeligen Kommissars in den 120 Folgen der TV-Serie „Die Straßen von San Francisco“ (1972 – 1977). 1987 brachte er sich in „Nuts“ als Vergewaltiger von Barbra Streisand im Kino wieder nachhaltig in Erinnerung. 1992 war Karl Malden kurzzeitig wieder auf den Straßen von San Francisco aktiv: In einem TV-Movie ging er als Mike Stone erneut auf Verbrecherjagd, dieses Mal jedoch ohne seinen langjährigen Kollegen Steve Keller (Michael Douglas).

Im Alter von 97 Jahren starb der Schauspieler am 1. Juli 2009.

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