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Leben & Werk

Tschechischer Schauspieler in internationalen Filmen. Karel Roden hatte in seiner Heimat in über 30 Filmen gespielt, als er 2001 im Thriller „15 Minuten Ruhm“ sein Hollywood-Debüt als cholerischer, tschechischer Killer Emil gab, der eine Blutspur durch Manhattan zieht und von Robert De Niro gejagt wird. In der Folgezeit war er auf osteuropäische Einwanderer abonniert, so als Killer im Agententhriller „Die Bourne Verschwörung“ (2004, mit Matt Damon) und als gewalttätiger Stiefvater im Gangster-Thriller „Running Scared“ (2006, mit Paul Walker). Für Regisseur Guillermo del Toro („Pans Labyrinth„) stand Roden im Vampir-Action-Comic „Blade II“ (2001, mit Wesley Snipes) und als russischer Mönch Grigori Rasputin in der Comic-Adaption „Hellboy“ (2004, mit Ron Perlman) vor der Kamera. Im Actionfilm „Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch“ trat Roden 2002 als böser Kung-Fu-Meister gegen Chow Yun-Fat an. Eine willkommene Abwechslung vom Schurken-Image bot ihm die komische Rolle als Jury-Mitglied der Filmfestspiele Cannes und Vater des Jungen, der Rowan Atkinson auf seiner Frankreich-Odyssee in „Mr. Bean macht Ferien“ (2007) begleitet.

Karel Roden wurde 1962 in der tschechischen Bierbrauer-Stadt Budweiser in eine Schauspielerfamilie geboren und nach seiner Schauspielausbildung Mitglied des Prager Nationaltheaters, wo er klassische und moderne Rollen spielte. 1984 debütierte er im Film in der Studentenkomödie „Wie Poeten ihre Illusionen verlieren“ und spielte auch in der Fortsetzung „Wie Poeten das Leben genießen“ (1986). Roden war in „Pan Tau - Der Film“ (1988), „Zeit der Diener“ (1989), „König Ubu“ (1996) und in Vera Chytilovas „Große Fallen, kleine Fallen“(1998), eine feministische Satire über Vergewaltigung und Rache, dabei. Er wurde drei Mal (1999, 2000 und 2002) für den Tschechischen Löwen als Bester Hauptdarsteller nominiert (2000 für „Parallele Welten“, eine Variation von „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins„) und ein Mal als Bester Nebendarsteller (1997, für „König Ubu“, nach dem Stück von Alfred Jarry).

In der deutschen Produktion des Märchens „Der Feuervogel“ (1996, Regie: Vaclac Vorlicek) spielte Roden den bösen Zauberer Skeleton, der Prinzessin Elena (Tina Ruland) entführt, und in Lamberto Bavas Verfilmung der Fantasy-Abenteuer um „Prinzessin Fantaghiró“ (1992) war er das Goldauge genannte unterirdische Monster. Nach „Mr. Bean macht Ferien“ kehrte Karel Roden für zwei Filme in seine Heimat zurück. 2007/08 ist er in „Hellboy 2“ wieder mit von der Partie.

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