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Ein Hobbit in der Ukraine

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Julianne Moore Poster
© Warner

Wie weit ist es von Hobbingen nach Trachimbrod?

Die Augen gen Osten: Elijah Wood © Warner

Mit dieser Frage muss ich demnächst Elijah „Frodo“ Wood auseinandersetzen. In der Verfilmung des skurrilen Erfolgsromans „Alles ist erleuchtet“ vertauscht der ehemalige Hobbit nämlich Mittelerde gegen die Ukraine.

Der Bestseller aus der Feder von Jonathan Safran Foer erzählt die skurrile Geschichte eines in den USA lebenden Juden, der sich auf die Suche nach seinen ukrainischen Wurzeln macht. Vor allem will er die mysteriöse Frau finden, die seinem Großvater das Leben rettete, als dessen Heimatdorf Trachimbrod von den Nazis dem Erdboden gleichgemacht wurde.

In der Ukraine angekommen, begibt sich der Protagonist mit dem Übersetzer und Weiberheld Alex und dessen Großvater auf einen schrägen Trip durch Land und Historie einer wenig bekannten Region Europas.

Ernst sein ist nicht alles

Hinter „Alles ist erleuchtet“ steht das Independent Label von Warner, Regie führt Debütant Liev Schreiber, der auch die Drehbuchadaption schreibt. Die Produzenten sind dagegen keine Unbekannten: Peter Saraf zeichnete für „Adaption“ mit Nic Cage verantwortlich und Marc Turtletaub steckt gerade in der Postproduktion der romantischen Komödie „Laws of Attraction“ mit Pierce Brosnan und Julianne Moore.

Das Besondere an dem neuen Filmstoff: Das todernste Thema wird auf höchst witzige Weise erzählt, sogar einige Slapstick-Elemente wie der ewige furzende Hund Sammy Davis jr. jr. (John Irvings „Das Hotel New Hampshire“ lässt grüßen) und das ewige Unverständnis der Ukrainer für Vegetarier säumen den schrägen Road Trip.

„Frodo“ präsentiert also bald ein echtes Independent-Juwel…

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