Mit „Pretty Woman“ fing 1990 eine der beachtlichsten Karrieren der jüngeren Filmgeschichte an und Julia Roberts wurde über Nacht zu Everbody’s Darling. Es folgten populäre Mainstream-Hits im Stile von „Notting Hill“ und die Chance, sich abseits der romantischen Komödie als Charakterdarstellerin zu beweisen. Dies alles meisterte die 1967 in Atlanta geborene Schauspielerin mit Bravour, aktuell hat sie sich allerdings etwas rar gemacht.

Als „Erin Brokovich“ überzeugte Julia Roberts zur Jahrtausendwende nicht nur ein Millionenpublikum, sondern auch die Kritiker. Genau zehn Jahre nach ihrem Durchbruch als „Pretty Woman“ und zig kommerzielle Hits später durfte sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin entgegen nehmen und es sich auf dem Olymp der sowohl gut bezahlten als auch angesehenen Schauspielerinnen bequem machen. Entsprechend entspannter ließ es der Superstar in den Folgejahren angehen, obwohl neben kleineren Projekten auch immer wieder große Blockbuster im Stile von „Valentinstag“ folgten. Dennoch haben wir in letzter Zeit den Eindruck gewonnen, dass sich Julia Roberts auf der Leinwand rar gemacht hat. Das hat allerdings einen guten Grund.

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Nur noch ausgesuchte Projekte sichern ein harmonisches Familienleben

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Julia Roberts dreht schon seit vielen Jahren nicht mehr Filme am Fließband, sondern geht viel selektiver mit ihrer Rollenwahl um. Dies hat einen ganz pragmatischen und nachvollziehbaren Grund. Gemeinsam mit Kameramann Daniel Moder hat Julia Roberts drei Kinder, die mittlerweile im Teenager-Alter sind und die Schauspielerin natürlich vor allem als Mutter beanspruchen. Da ist es nur allzu verständlich, dass sich Julia Roberts dazu entschieden hat, Prioritäten zu setzen und vor der Kamera kürzer zu treten. Diese Entscheidung bedeutet allerdings nicht, dass wir gänzlich auf ihr ansteckendes Lachen auf der Leinwand verzichten müssen, wie der Trailer zum letztjährigen „Money Monster“ beweist.

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Es sieht so aus, als würde Julia Roberts ihre Arbeitsweise auch in näherer Zukunft nicht großartig ändern. Ein weiteres Beispiel für selektive Rollenauswahl sind auch die Projekte, welche die Schauspielerin in den letzten Jahren ausgelassen hat, sprich ablehnte, darunter unter anderem der Sandra-Bullock-Hit „Selbst ist die Braut“ aus dem Jahr 2009.

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