Judy Winter

Judy Winter

Leben & Werk

Mal stark, mal gebrochen – Judy Winter wird gern besetzt, wenn es um vielschichtige Frauencharaktere geht. Über 500 Mal stand sie allein als “Marlene” auf der Bühne.

Geboren wurde Judy Winter am 4. Januar 1944 als Beate Richard im oberschlesischen Friedland. Sie nahm Schauspiel-, Gesangs- und Ballettunterricht an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Von Theaterregisseur Peter Zadek wurde die erst 16-Jährige entdeckt und erhielt ein Engagement am Stadttheater Ulm. 1962 folgte sie Zadek nach Bremen, machte Karriere als Theaterdarstellerin und später als Musical-Sängerin. 1971 wurde sie in der Simmel-Verfilmung “Und Jimmy ging zum Regenbogen” einem breiteren Publikum bekannt. Episodenhauptrollen in populären Krimi-Reihen wie “Derrick” oder “Tatort”, wo sie unter anderem in der legendären “Reifezeugnis”-Folge mitwirkte, steigerten Judy Winters Popularität. Judy Winter ist bis heute regelmäßig auf der Kinoleinwand und im Fernsehen zu sehen, spielte in der Edgar-Wallace-Parodie “Neues vom Wixxer” (2007) mit und übernahm in Carlo Rolas Neuverfilmung des Simmel-Romans “Und Jimmy ging zum Regenbogen” von 2008 erneut die Rolle der Puffmutter Nora. Ungebrochen ist auch ihre Liebe zum Theater. Über 500 Mal stand Judy Winter zwischen 1998 und 2006 allein in ihrer Paraderolle als Marlene Dietrich auf der Bühne. Daneben gibt sie nach wie vor Galaabende mit Liedern von Marlene Dietrich oder Hildegard Knef.

Judy Winter war als junge Schauspielerin sieben Jahre lang mit Star-Regisseur Peter Zadek liiert. Zweimal war sie verheiratet, mit Schauspieler Joachim Regelien und dem Jazzmusiker Rolf Kühn. Von Kühn ließ sie sich 1990 nach 19-jähriger Ehe scheiden. Judy Winter lebt heute allein in Berlin.

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