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Buffy-Film dank "Twilight"

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Joss Whedon Poster
© Fox

Liebe, Tod und Teenie-Sorgen…

Der Vampir und seine Braut: Gibt's bald ein Wiedersehen mit Buffy und Angel? Bild: Fox

Aus diesen Zutaten mixte Joss Whedon einst die Kultserie „Buffy - Im Bann der Dämonen“ und machte Blondchen Sarah Michelle Gellar zur süßesten und stylishsten Pfählerbraut aller Zeiten. Doch nach sieben Staffeln war schließlich Schluss für die Gruftis jagende Highschool-Truppe um Buffy, Xander & Willow. Ein Kinofilm zur Serie, von dem jahrelang gemunkelt wurde, kam zum Bedauern der riesigen Fangemeinde nie zustande. Doch das soll sich nun ändern.

Mastermind Whedon hat nämlich schon seit Längerem ein fertiges Drehbuch in der Schublade. Derzeit geht er damit wieder fleißig Klinken putzen in Hollywood. Zwar wurde der Vampir-Schöpfer vor Kurzem noch regelmäßig schallend ausgelacht und vom Studiogelände verwiesen, wenn er sein Werk an den Mann bringen wollte - doch seit die Blutsauger-Schmonzette „Twilight - Biss zum Morgengrauen“ mit inzwischen 40 Mio. Dollar aus Ticketverkäufen die Studiobosse glücklich macht, reißen sich diese um das Buffy-Skript.

Totgesagt und wiederbelebt

Kein Wunder, denn die Romanverfilmung „Twilight“ wildert ziemlich frech auf Buffy-Terrain: Ein attraktiver Vampir, der sich in eine Sterbliche verliebt und deren vergängliche Welt auf den Kopf stellt? Da rufen die Fans: „Geklaut von Buffy und Angel!“ Und das wiederum werden die Seriendarsteller Sarah Michelle Gellar und ihr blutsaugender Teilzeit-Liebhaber David Boreanaz nur zu gerne hören. Die beiden haben stets betont, wie sehr ihnen Buffy am Herzen läge und dass sie jederzeit für weitere untote Untaten zu haben wären. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass bei beiden von einer großen Karriere nach dem TV-Erfolg inzwischen keine Rede mehr sein kann.

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Das einzige Problem: Die TV-Version von Buffy hatte ihren Anfang auch schon mit einem Kinofilm genommen. „Buffy der Vampirkiller„, damals noch mit Kristy Swanson statt Sarah Michelle Gellar, war allerdings ein Megaflop. Fragt sich also, ob man sich in Hollywood eher mit Grausen daran erinnert oder dem „Twilight“-Trend genug Sogwirkung zutraut, um das Konzept „Schicke Highschool-Blondine pfählt faulige Untote“ doch noch mal im Kino zu probieren.

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