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Leben & Werk

Unter all den piepsenden Gören im Rock des beginnenden Jahrtausends sticht die 17-jährige Britin Joss Stone mit einer erstaunlich gut abgehangenen Soulstimme heraus. Naturtalente sind selten, bei Stimmen sowieso, und in diesem zarten Alter erst recht – kein Wunder also, dass die junge Dame inzwischen auf mehrere Platin- und Goldauszeichnungen, zwei Millionen verkaufte Alben und internationale Charterfolge zurückblickt. Geboren wird Jocelyn Eve Stoker am 11. April 1987 in der südenglischen Grafschaft Devon, die mit ihrer sanften, grünen Hügellandschaft nicht gerade das Zentrum der schwarzen Musik Großbritanniens darstellt. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb fällt Joss Stone schnell auf, belegt mit dem Donna-Summer-Stück „On The Radio“ bei einer Talentshow des BBC den ersten Platz. Als die Stimme einmal über den Äther ist, geht alles sehr schnell: Joss wird nach New York zu einem Vorsingen eingeladen, darf mit Simply Red auftreten und debütiert schließlich mit einer Reihe Soulnummern aus den Siebzigern. Noch vor der Veröffentlichung des Albums „The Soul Sessions“ (2003), auf welchem auch eine ganze Reihe illustrer Genre-Veteranen vertreten ist, überschlägt sich die Fachpresse mit Lob und Erstaunen – Erstaunen auch über das selbstsichere Auftreten des Teenagers, der gar nicht erst damit anfängt, Trends zu bedienen, sondern sich gleich als Grande Dame verkauft. Im Herbst 2004 folgt „Mind, Body & Soul“, das Stone als ihr eigentliches Debüt bezeichnet, da sie diesmal an beinahe allen Songs des Albums mitgeschrieben hat. Unterstützt wurde sie dabei unter anderem von Songschreiber Desmond Child, aus dessen Feder auch viele Hits von Aerosmith oder Bon Jovi stammen. In Deutschland wird das Album bereits im Februar 2005 vergoldet. In ihrer Heimat wird die Sängerin bei den Brit Awards zur „Besten Solokünstlerin“ gekürt.

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