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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Seine Domäne sind Studenten, Arbeiter und Angestellte, Techniker und Computerexperten und immer wieder New Yorker. Josh Hamilton spielt vornehmlich in Independent-Produktionen und im Theater und unternimmt Ausflüge in Blockbuster wie „Die Bourne Identität“ (2002), wo er zum Recherche-Team des Jason Bourne (Matt Damon) jagenden Geheimdiensts gehört. Hamilton feierte 2007/08 Erfolge mit der Kulturschockkomödie „Outsourced“, wo er als Jungmanager, der in Bombay ein Callcenter aufbauen soll, sein Glück an der Seite der Angestellten Asha (Ayesha Dharker) findet.

Josh Hamilton wurde 1969 in New York City als Sohn von Schauspieler und Regisseur Dan Hamilton und Schauspielerin Sandra Kingsbury geboren. Er ist der Stiefsohn von Schauspielerin und Drehbuchautorin Stephanie Braxton („General Hospital“). Als er 17 Jahre alt war, fand er zufällig mit einem Freund im Müll versteckte Drogen und versorgte ein Jahr lang die High School mit Stoff. Er studierte Theaterwissenschaft an der Brown University in Providence, Rhode Island, und ist Mitbegründer der Malaparte Theatre Company. Der eingefleischte New Yorker spielte am Broadway („Proof“) und auf Off-Broadway-Bühnen in Stücken, von denen drei in Folge („Things We Want“, Hurly Burly“, „Coast of Utopia“) von seinem Freund Ethan Hawke inszeniert wurden. Er hatte Hawke 1993 bei Dreharbeiten zum Abenteuerfilm „Überleben“ kennengelernt, wo sie zu den in den Anden abgestürzten Passagieren gehören.

Josh Hamilton debütierte 1984 in der Komödie „Girls Wanna Have Fun“ an der Seite von Alyssa Milano, spielte einen New Yorker Studenten in „Ein genialer Freak“ (1994, mit Joe Pesci) und war im Actionthriller „Killer im Nacken“ (1996) dabei. Hamilton erlangte Aufmerksamkeit als neurotischer New Yorker Intellektueller in „Kicking and Screaming“ (1995) und als Zwillingsbruder von Parker Posey in „The House of Yes - Wer hat Angst vor Jackie-O?“ (1997), wo er mit seiner Schwester eine inzestuöse Beziehung eingeht. In „Lügen_Sex+Internet“ (2002) richtet er mit einem Freund eine pornografische Website ein, in „Diggers“ (2006) arbeitet er als Muschelsammler vor Long Island, im Biopic „Neal Cassady“ (2007) gehört er zu den Beatniks der 50er-Jahre, in Michael Almereydas „Tonight at Noon“ (2008, mit Ethan Hawke) gehört er zu den New Yorkern, die mit Zufallsbekanntschaften ein neues Leben suchen, und in Zoe R. Cassavetes‘ Regiedebüt „Broken English“ (2008) spielt er einen der Männer, die mit Hauptdarstellerin Parker Posey flirten.

Josh Hamilton war Gast in den TV-Serien „Law & Order„, „Practice - Die Anwälte„, „Sex & the City“ (2000; eine Folge als Freund von Cynthia Nixon) und „Third Watch - Einsatz am Limit“ (1999; sechs Folgen als Dr. Thomas). In „Die wilden 60er“ (TV 1999) ist er mit Julia Stiles und Jerry O’Connell Mitglied

einer Arbeiterfamilie aus Chicago. Im Animationsfilm „Ice Age“ (2002) spricht Hamilton den flugunfähigen Vogel Dodo. Für seine Rolle in „Abby, My Love“ (CBS 1991), wo er als Teenager einem sexuell missbrauchten Mädchen beisteht, wurde Hamilton 1992 mit dem Emmy Award ausgezeichnet.

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