Josef von Báky

Regisseur
Josef von Báky Poster

Leben & Werk

Er war einer der erfolgreichen deutschen Unterhaltungsfilmer. Josef von Baky war vor allem als Regisseur des farbigen Ufa-Jubiläumsfilms „Münchhausen“ (1943, mit Hans Albers als Lügenbaron) bekannt geworden, der mit seltener Opulenz und, staatlich gefördert, alles auf die Beine stellte, was in Potsdam-Babelsberg (trick-)technisch möglich war. Von Baky (1902 – 1966) war ungarischer Herkunft, begann bei einem Verleih, assistierte u.a. bei Geza von Bolvary und debütierte 1936 als Regisseur. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel er mit zwei Trümmerfilmen auf: „Und über uns der Himmel“ (1947, mit Hans Albers) schildert ein Heimkehrerschicksal und die beginnende Wiederaufbauphase der Bundesrepublik, „Der Ruf“ (1949) zeigt Fritz Kortner als zurückgekehrten Professor, der von Reaktionären angegriffen wird. Danach wandte sich von Baky dem Genrefilm der 50er Jahre zu, inszenierte die Erick-Kästner-Adaption „Das doppelte Lottchen“, wagte ein erfolgloses Remake des Klassikers „Der Postmeister“ mit „Dunja“ und führte Horst Buchholz und Romy Schneider in „Robinson soll nicht sterben„. Sein Halbstarkenfilm „Die Frühreifen“ (mit Heidi Brühl und Peter Kraus) und der Journalistenfilm „Der Mann, der sich verkaufte“ waren relativ achtbare Versuche, kritische Gegenwartsstoffe anzugehen. Sein letzter Film wurde die Edgar-Wallace-Verfilmung „Die seltsame Gräfin“ (1961).

Filme und Serien

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