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Leben & Werk

Für die Titelrolle des langnasigen Poeten und Degenduellanten „Cyrano de Bergerac“ erhielt er 1950 einen „Oscar“ als bester Hauptdarsteller. José Ferrer (1912 - 1992, eig. José Vicente Ferrer Otero y Citron) wurde gleich danach Opfer der McCarthy-Ära, weil er an einigen Wohltätigkeitsveranstaltungen zu Gunsten der Sowjetunion teilgenommen hatte. Es war der Regisseur John Huston, der ihm nach drei Jahren ohne Engagement die Hauptrolle des verkrüppelten Maler-Genies Graf Henri de Toulouse-Lautrec in „Moulin Rouge“ gab und damit den Bann brach. Diese Rolle machte Ferrer weltberühmt, aber trotz wichtiger Filme wie „Die Caine war ihr Schicksal“ (der Anwalt gegen Kapitän Queeg (Humphrey Bogart)) oder „Lawrence von Arabien“ (der türkische Sultan) ging es für Ferrer nicht recht weiter, seine Filmkarriere fiel auseinander. 1981 glänzte er noch einmal als Professor, der zum Glühwürmchen wird, in Woody AllensEine Sommernachts-Sexkomödie„. Ferrer war ein gefragter Broadway-Schauspieler, der fünf „Tony Awards“ gewann und mehrfach Regie führte. Seinen Traum, einmal auf einer englischen Bühne zu stehen, erfüllte er sich 76-jährig: „Ich sterbe nicht, bevor ich nicht auf einem britischen Theater gespielt habe.“ Ferrer war vier Mal verheiratet und arbeitete außerdem als Produzent, Sänger, Dirigent, Fechter, Maler und Karikaturist.

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