Eigentlich ist das „Narbengesicht“ schon 85 Jahre alt - ein neuer Autor soll die Falten glätten.

Gangster-Kult: Al Pacino als "Scarface" Bild: Universal

Anno 1929 erschien Armitage Trails Roman „Scarface„, der sich auf den Aufstieg Al Capones zum mächtigen Gangsterboss bezog. Er wurde bereits 1932 verfilmt, doch mit dem Titel verbinden Kinofans immer zuerst Brian de Palmas Version von 1983 mit Al Pacino in einer seiner stärksten Rollen als skrupelloser Tony Montana.

Seit Jahren schon planen Martin Bregman und Marc Shmuger, die Produzenten von einst, eine Neuauflage der Gangsterballade. Mit Paul Attanasio („Donnie Brasco“) und David Ayer („Suicide Squad“) gönnten sie sich zwei Top-Autoren fürs Drehbuch, der Chilene Pablo Larrain wurde für die Regie verpflichtet. Ursprünglich sollte der vierfache „Harry Potter„-Regisseur David Yates inszenieren.

Tony ist jetzt Mexikaner

Doch jetzt erst nimmt das Projekt Fahrt auf und es wurden neue Details des „Scarface“-Remakes bekannt. Statt in Miami wird das „Narbengesicht“ nun die Unterwelt von Los Angeles aufmischen, außerdem wird die Story in unsere Zeit verlegt. Der Gangster bekommt auch eine neue Vergangenheit verpasst - er ist jetzt kein kubanischer Flüchtling mehr wie von Al Pacino dargestellt, sondern Mexikaner. Der heißt zwar noch Tony, aber einen frischen Nachnamen kriegt er auch.

Damit der Lokalkolorit stimmt, wurde mit Jonathan Herman ein Szenekenner verpflichtet, um das vorliegende Drehbuch aufzupeppen. Der Autor hat zuletzt das Skript zum Spielfilm über die legendäre Hip-Hop-Gruppierung NWA zu Papier gebracht. „Straight Outta Compton“ startet am 15. August in unseren Kinos.

Über die Besetzung des neuen „Scarface“ ist noch nichts bekannt.

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