Brando geht auf die Palme

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Tony Kaye mit zweifelhaftem Humor bei Marlon Brandos Schauspiellehrgang – Auftritt als Osama Bin Laden endet mit Rausschmiss.

Marlon Brando: Despot und Casanova?

Hollywood-Legende Marlon Brando ist bei seinen Schauspielschülern für ungewöhnliche Unterrichtsmethoden bekannt. Diesmal hat allerdings einer seiner Kursteilnehmer kräftig über die Stränge geschlagen: Tony Kaye erschien mit einigen Kollegen zu einer Übungsstunde – verkleidet als Osama Bin Laden. Er bezeichnete seinen Auftritt als „Kunst-Performance, die den anderen Teilnehmern die Angst vor Terrorismus nehmen sollte.“

Kaye ist nicht erst seit seinem Rassendrama „American History X“ für seine kontroversen Ansichten bekannt. Den Kunstsinn der anderen Teilnehmer traf er mit seiner Aktion aber offenbar nicht. Jon Voight („Tomb Raider„, „Pearl Harbor„) dazu: „Das war ein völlig bescheuerter Auftritt und alles andere als lustig!“

Brando reagierte und ließ der Gruppe um Tony Kaye mitteilen, dass ihre Anwesenheit für den Rest des Lehrgangs nicht mehr erwünscht sei.

Das brachte den hitzköpfigen Regisseur auf die Palme. Er sagte, die anderen Kursteilnehmer seien sowieso alle Langweiler gewesen. Auch für Marlon Brando fand er wenig freundschaftliche Worte: „Der soll gleich zu den Taliban gehen, da würde er sich sicher wohl fühlen: 100 Frauen, 14.000 Kinder, keine Musik und keiner darf den Mund aufmachen!“

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