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Jon Voight

Schauspieler • Producer • Sprecher • Regisseur • Drehbuchautor
Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 29.12.1938 in Yonkers, New York  USA
  • Berufe: Schauspieler, Producer, Sprecher, Regisseur, Drehbuchautor
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Leben & Werk

Für seine erste große Rolle als Joe Buck, Straßen- und Strichjunge in New York in John Schlesingers „Asphalt-Cowboy“ (1968), wurde der blonde und blauäugige Hüne Jon Voight, geboren 1938, für den Oscar nominiert. Zehn Jahre später gewann er ihn dann als Vietnamveteran in Hal Ashbys „Coming Home“.

Voight, der die Theaterarbeit dem Film vorzieht und nur sporadisch auf der Leinwand erscheint, ist der Typ des politisch und ökologisch engagierten Schauspielers: aktiv gegen den Vietnamkrieg, aktiv für den Umweltschutz. Dennoch hat er außer seinem Joe Buck einige weitere Charaktere geschaffen, die in Erinnerung bleiben: Den Kriegsgewinnler Milo, der in Mike Nichols‘ Satire „Catch-22“ in Neapel die Waren der US Air Force verschiebt, den durch die Flussfahrt traumatisierten Wochenendurlauber in John Boormans „Beim Sterben ist jeder der Erste“ oder den entflohenen Häftling, der in „Runaway Train“ auf einem führerlosen Eisenbahnzug durch eine Eis- und Schneelandschaft dampft.

Wenigen Arbeiten in den 80er-Jahren standen Ende der 90er-Jahre gleich mehrere Filme mit wichtigen Nebenrollen gegenüber: Indianer in „U-Turn„, Amazonas-Abenteurer in „Anaconda“, der verräterische Chef des ersten „Mission: Impossible“-Teams und vor allem der Gangsterboss in Michael Manns „Heat“. 2001 stand er neben seiner Tochter und Titelheldin Angelina Jolie als Lord Croft in der Verfilmung des Videospielhits „Lara Croft - Tomb Raider“ vor der Kamera und brillierte neben Will Smith als Toupet-Träger, Journalist und Weggefährte von Muhammad Ali Howard Cosell in Michael Manns faszinierendem Biopic der Boxlegende „Ali“. In der Kinderbuchverfilmung „Das Geheimnis von Green Lake“ überzeugte Voight als unausstehlicher Aufseher und Sidekick für die eiskalte Lagerleiterin (Sigourney Weaver), eine weitere tragende Nebenrolle bot ihm das Remake von „Der Manchurian Kandidat„, in dem er sich als Senator den Plänen von Meryl Streep in den Weg stellte.

In der Bruckheimer-Produktion „Das Vermächtnis der Tempelritter“ spielte er 2004 den skeptischen Vater des schatzsuchenden Nicolas Cage. Nach dem Erfolg dieses Films entschlossen sich die Produzenten für eine Fortsetzung und inszenierten 2007 „Das Vermächtnis des geheimen Buches„. Wieder musste er als Patrick Gates zusammen mit Sohn Ben am Mount Rushmore nach dem mutmaßlichen Schatz suchen. Zwei Jahre zuvor stellte er in „Spiel auf Sieg“ als knorriger Basketball-Trainer sein Können unter Beweis, und in dem auf historischen Tatsachen beruhendem Drama „September Dawn“ reiste er mit mehreren Siedlern nach Utah, wo er von den dort ansässigen Mormonen angegriffen wird. Als US-Verteidigungsminister John Keller gehörte er 2007 zum Cast von Michael Bays Science-Fiction Spektakel „Transformers“, und in dem Fernsehfilm „Papst Johannes Paul II.“ ließ er in der Hauptrolle sein Leben nach dem Attentat Revue passieren.

Jon Voight war zwischen 1971 und 1978 mit Marcheline Bertrand verheiratet. Sie sind die Eltern von Oscar-Gewinnerin Angelina Jolie und James Haven Voight, der ebenfalls Schauspieler ist.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

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    Nachdem Helen Mirren einen Oscar für ihre Darstellung in The Queen erhielt, reizt sie jetzt das Abenteuer. In National Treasure: Book of Secrets spielt sie die Mutter des Schatzsuchers Benjamin Franklin Gates, der, wie auch schon in Das Vermächtnis der Tempelritter, von Nicolas Cage dargestellt wird. Dieser erfährt, dass einer seiner Ahnen an Abraham Lincolns Mord verwickelt war und da Gates das nicht glauben will...

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