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Alle Bilder und Videos zu Jon Amiel

Leben & Werk

Seine inszenatorischen Qualitäten waren schon früh in der TV-Kultserie „Der singende Detektiv“ (BBC 1986) ausgebildet, in der Michael Gambon und Helen Mirren in einer skurril verträumten englischen Huldigung an die Schwarze Serie Hollywoods das Krimispiel um Kindheitserinnerungen und Gaunergeschichten durchexerzierten. Jon Amiel, in London geboren, schloss in Cambridge in Englischer Literatur ab, wurde ein bekannter Theater- und TV-Mann und debütierte mit „Liebe, Rache, Capuccino“, eine aus der Perspektive eines Kindes erzählte Krimigeschichte um ein italienisches Restaurant in England, 1989 als Spielfilmregisseur. Aufmerksamkeit erlangte er mit „Julia und ihre Liebhaber„, der Verfilmung des Romans von Mario Vargas Llosa. Peter Falk verarbeitet darin als Radioautor die Liebesgeschichten um Barbara Hershey als Tante Julia und ihre zahlreichen Geliebten, darunter Keanu Reeves als ihr Neffe. Den Durchbruch brachten Amiel das historische Liebesdrama „Sommersby“ mit Richard Gere und Jodie Foster, eine Wiedergängergeschichte aus dem Bürgerkrieg, die nach dem französischen Vorbild „Die Rückkehr des Martin Guerre“ (mit Gérard Depardieu) entstand, und der Serienkillerfilm „Copykill“, in dem sich Psychologin Sigourney Weaver und Polizistin Holly Hunter gegen einen Massenmörder behaupten. Die Hitchcock-Hommage „Agent null null nix“ (mit Bill Murray) wurde eine rasante Agentenfilmparodie um einen naiven Videothekar, der in ein Mordkomplott verwickelt wird. Vorläufiger Höhepunkt von Amiels Karriere wurde 1999 der meisterhafte Thriller „Verlockende Falle„. High-Tech-Rififi und romantische Diebeskomödie, liefern sich Sean Connery und die attraktive und verführerische Catherine Zeta-Jones darin ein Katz-und-Maus-Spiel als Meisterdieb und Meisterdiebin, die als Versicherungsagentin getarnt ist, und erleichtern in drei minutiös ausgeklügelten Einbrüchen die Welt um Kunstschätze und Milliarden.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

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