Johnny Knoxville Poster

Totalschaden: Johnny Knoxville hat sich bei neuem Film „Action Point“ schwer verletzt

Andreas Engelhardt  

„Hi, I’m Johnny Knoxville. Welcome to Jackass!“, so begrüßte Moderator, Schauspieler und Crash-Test-Dummy Johnny Knoxville über Jahre hinweg die Zuschauer, bevor er sich bei einem weiteren Stunt verletzte. Jetzt, 16 Jahre nach dem Ende der MTV-Serie, kehrt Knoxville mit einem neuen Film voller Unfälle zurück – und es ist alles noch viel schlimmer als damals.

Für den kommenden Film „Action Point“ schlüpft Johnny Knoxville in die Rolle des Betreibers eines Vergnügungsparks. Der Film ist im Jahr 1979 angesiedelt und zeigt entsprechend entspannte Sicherheitsregeln, weswegen dem Besitzer in seinem Park einiges passiert oder wie Johnny Knoxville es formuliert: „Das ist ein Ort, wo man hingehen und ein bisschen seine Hand-Augen-Koordination üben kann.“

Diesen Ratschlag hätte Knoxville vor den Dreharbeiten vermutlich selbst befolgen sollen. Denn da in dem Park einiges schief geht, muss der Besitzer allerlei Unfälle erdulden – und Knoxville ließ es sich natürlich nicht nehmen, alles ohne Netz und doppelten Boden zu erleben. Entsprechend oft verletzte er sich und bei einem Zwischenfall fiel sogar sein Auge heraus!

„Jackass“: So sehen die Stars 16 Jahre später aus

Ausgeniestes Auge, gebrochene Hand, skalpierter Kopf: Johnny Knoxvilles Verletzungen in „Action Point“

Im Gespräch mit Entertainment Weekly verriet Knoxville, welch schlimme Verletzungen er sich beim Dreh von „Action Point“ zuzog. Bei einer Szene flog er beispielsweise aus einer Sommerrodelbahn und fiel aus fast zwei Metern Höhe auf sein Gesicht. Er verlor für 15 Minuten sein Gedächtnis, wurde im Krankenhaus behandelt und fuhr dann wieder ins Hotel. Als er dort seine Nase putzte, ploppte plötzlich sein linkes Auge aus der Höhle.

Knoxville steckte sein Auge wieder an den dafür vorgesehenen Platz und fuhr erneut ins Krankenhaus. Eine OP war nicht nötig, allerdings durfte er für sechs Wochen seine Nase nicht schnäuzen, da er sonst wieder Luft hinter sein Auge gepustet hätte und dieses erneut herausgefallen wäre. „Und ich habe schlimme Allergien“, wie der wagemutige Darsteller sein Dilemma zusammenfasste.

Der Auge-Zwischenfall war definitiv der extremste, aber auch sonst setzte der Dreh von „Action Point“ Johnny Knoxville ordentlich zu. Ihm wurde mit einem Hochdruck-Wasserschlauch in den Schritt gespritzt, wobei nur seinen Gesicht seinen anschließenden Fall bremste. Daraufhin musste Knoxville genäht werden; wo genau, ist allerdings unklar.

Außerdem erlitt er vier Gehirnerschütterungen, wurde teilweise skalpiert, als er mit einem Katapult durch ein Scheunentor geschleudert wurde und brach sich bei einem Sturz die Hand, wobei sein Knie ebenfalls schwer beschädigt wurde. Zusätzlich schlug sich Knoxville zwei Zähne aus, wobei sich einer davon in seinen Schädel gebohrt hat. Ob es all den Ärger wert war, erfahren wir ab dem 23. August dieses Jahres, wenn „Action Point“ in den deutschen Kinos startet.

News und Stories

Kommentare