Johnny Knoxville

Schauspieler • Producer • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Johnny Knoxville gehört zu den Kultstars der modernen Pop-Kultur und wurde durch den Musiksender MTV in die Popularität katapultiert. MTV, durch neue, witzige und aufregende, den Spielfilm beeinflussende Formate bekannt, schuf mit der ab 22 Uhr laufenden Stuntshow „Jackass“ ein Kapitel umstrittener TV-Historie. Was deren charismatischer Zeremonienmeister Johnny Knoxville mit seiner Truppe sadomasochistischer Vollidioten in albernen, halsbrecherischen, perversen, selbstverstümmelnden, ekligen und erstaunlichen, schockierenden und provozierenden Kamikaze-Stunts präsentierte, wurde samt mit versteckter Kamera gefilmten Streichen zum Kult (oder Alptraum). Was in der TV-Show nicht gezeigt wurde, bot 2002 der Film „Jackass: The Movie“ in 85 Minuten Dauerfeuer. Die Truppe um Knoxville agiert wie eine Bande „unkaputtbarer“ Zeichentrickfiguren. Markenzeichen ist eine johlende Horde, die im überdimensionalen Einkaufswagen einen Abhang hinunterjagt. Für Freunde hirnrissigen Humors, der jede Geschmacksgrenze befreiend überschreitet, ist das die Performance überhaupt – und irgendwie surreal.

Knoxville, der auch als Moderator und Präsentator „normaler“ MTV-Ereignisse wie Award-Verleihungen auftritt, wurde als Phillip John Clapp in Knoxville, Tennessee, geboren, ging nach Hollywood, um Filmstar zu werden. Dort fand er sich im Heer arbeitsloser Schauspieler wieder und arbeitete als freier Journalist für Magazine, darunter das „Big Brother Skateboarding Magazine“, dessen Herausgeber aus Knoxvilles Vorliebe für „Practical Jokes“ Kapital schlug: Knoxville machte sich selbst zum Narren und begab sich mit dem Skateboard in gefährliche Situationen. MTV wurde darauf aufmerksam und engagierte den risikobereiten Kerl für die „Jackass“-Sketche. Mit Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Spike Jonze („Adaption“) übertrug Knoxville als Produzent das Konzept der Show auf Spielfilmlänge.

Knoxville spielte in der SF-Komödie „Men in Black II“ das zweiköpfige Alien Scrad & Charlie und war auch in Barry Sonnenfelds Ensemblekomödie „Jede Menge Ärger“ (in Deutschland Videopremiere) zu sehen. In dem Selbstjustiz-Actioner „Walking Tall – Auf eigene Faust“ half er als amüsanter Sidekick dem wuchtigen Dwayne „The Rock“ Johnson beim Trockenlegen eines amoralischen Verbrecher-Sumpfes. Auf eine Nebenrolle als blondierter Skater-Impressario, der in „Dogtown Boys“ das Zephyr-Skateboard-Team den Verlockungen des Reichtums aussetzt, folgte die Filmversion der 80er-Jahre-Hitserie „Ein Duke kommt selten allein„, in der sich Knoxvilles Luke Duke an der Seite von Cousin Bo Duke (Sean William Scott) wilde Verfolgungsjagden mit den Gesetzeshütern von Hazzard County liefert.

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